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und wann Gelegenheit, mich aus seine Kosten lustig zu machen.Unter seinen Erzählungen zogen sich mehrere der unglücklichen Rei-senden, welche Dieben in die Hände sielen, dieses Unglück dadurchz», daß sie sich während des Weges an einen wohlgekleidetcn undunterhaltenden Fremden anschloffcn; in dessen Gesellschaft sieSchutz, so wie Unterhaltung zu finden hofften; der ihre Reise durchErzählungen und Gesang aufheitertc, sie gegen Uebertheuerungund falsche Rechnungen in Schutz nahm, bis er endlich unter demVorwände, einen näheren Pfad zu zeigen, seine argwohnlosenOpfer von der öffentlichen Landstraße in irgend ein dunkles Thallockte, wo er dann plötzlich sein Signal gab, seine Kameraden ausihrem Versteck hervorrief, und sich in seiner wahren Farbe zeigte,d. h. als Capitain der Räuberbande, der seine unglücklichen Reise-gcnossen dann ihre Börsen und wohl gar ihr Leben opfern mußten.Gegen den Schluß einer solchen Erzählung, und wenn mein Ge-fährte sich durch die Fortschritte seiner eigenen Schilderung in einFieber der Angst versetzt hatte, bemerkte ich, daß er mich gewöhn-lich mit einem Blicke des Zweifels und Argwohns ansah, als sieleihm die Möglichkeit ein, daß er wohl in diesem Augenblicke in derGesellschaft eines so gefährlichen Menschen sein könnte, wie die,welche seine Erzählungen schilderten. Und wenn diesem sinnreichenSclbstquäler solche Gedanken einsielcn, ritt er jedesmal an die ent-gegengesetzte Seite der Landstraße, blickte vor und hinter sich undnach beiden Seiten, und untersuchte seine Waffen, wie wenn ersich auf Vertheidigung oder Flucht, wie die Umstände es erforder-ten, vorbereiten wollte.
Der Verdacht, der sich bei solchen Gelegenheiten zeigte, schiennur vorübergehend zu sein und war zu lächerlich, um beleidigen zukönnen. Wenn ich so für einen Räuber gehalten wurde, so gabendazu doch weder mein Anzug noch mein Benehmen Veranlassung.Zn jenen Lagen konnte ein Mensch ganz das Ansehen eines Ehren-