Zweites Kapitel
Ich fange au, den jungen Manschen von einemfurchtbaren Uebcl befallen zu sehen — Poesie; ist er niitder ritlcn Krankheit behaftet, so ist keine Hoffuuug in derStaats-Carriöre auf ih» zu setzen. .Votum est für dcuStaatsuiauu, wen» cr uoch ciu Mal Derfc uiacht.
Bc» I o h'n f o n' s Bartholoui L n s - Mesfc.
Mein Water besaß nach der gewöhnlichen Redensart eine voll-kommene Selbstbeherrschung, und sein Zorn verrieth sich seltendurch Worte, ausgenommen in einem trockenen mürrischen Wesengegen Die, welche sein Mißfallen erregt hatten. Nie brauchte erDrohungen oder Ausdrücke lauten Unwillens. Alles war bei ihmsystematisch geordnet, und er pflegte das Nöthige bei jeder Gelegen-heit ohne überflüssige Worte zu thun. Mit bitterem Lächeln hörteer daher auf meine unvollkommenen Antworten über den Zustanddes Handels in Frankreich, und unbarmherzig ließ er mich immertiefer und tiefer in die Geheimnisse des Agio, des Tarifcs, derLara und Tratten verwickeln; auch kann ich mich nicht erinnern,daß er wirklich zornig aussah, bis er mich unfähig fand, die Wir-kung auseinanderzusetzcn, welche die Entwertbung der Louisd'ore