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ein, daß ich, um mir diese Segnungen zu sichern, mich Arbeitenund Beschränkungen unterwerfen müßte, die meinem Geschmackund meiner Gemüthsart widerstrebten. Ich sah in dem Vorschlägemeines Vaters, mich in die Geschäfte cinzulafsen, nur das Verlan-gen, daß ich die angehäuften Schätze, die er selbst erworben hatte,noch vermehren möchte, und da ich mich für den besten Richter desPfades zu meinem eigenen Glücke hielt, sah ich nicht ein, daß ichdies Glück erhöhen würde, wenn ich ein Vermögen vergrößerte,das ich schon für hinreichend und mehr als hinreichend zu jeder Be-quemlichkeit und jedem Genuß eines eleganten Lebens hielt.
Ich bin daher gezwungen, zu wiederholen, daß meine Zeit inBordeaux nicht so verwendet wurde, wie mein Vater beabsichtigte.Was er als den Hauptzweck meines Aufenthaltes in jener Stadt be-trachtete, hatte ich allem Andern nachgcsctzt, und Härte ich es ge-wagt, würde ich ihn ganz versäumt haben. Dübourg, ein begün-stigter Correspondent unsres Handlungshauses, war ein zu listigerPolitiker, um dem Haupte der Firma über sein einziges Kind Be-richte zu erstatten, welche Beiden unangenehm sein würden, under mochte auch, wie Du sogleich hören wirst, selbstsüchtige Absich-ten dabei haben, daß er mich die Zwecke vernachlässigen ließ, we-gen welcher ich seiner Leitung anvertraut wurde. Meine Auffüh-rung wurde nach den Grenzen des Anstandes und der Ordnung ge-regelt, und insofern hatte er nichts Schlimmes zu berichten, wäreer selbst dazu geneigt gewesen. Aber der listige Franzose würbevielleicht gleich nachsüchtig gewesen sein, hätte ich die Gewohnheitgehabt, schlimmeren Gefühlen nachzugebcn, als denen der Nachläs-sigkeit und des Widerwillens gegen kaufmännische Geschäfte. Daich nun eine» bescheidenen Theil meiner Zeit den mercantilischcnStudien widmete, die er nur empfahl, war er keineswegs neidischauf die Stunden, welche ich anderen und klassischeren Beschäftigun-gen weihte; auch tadelte er mich nie deshalb, wenn ich Corneille