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1 (1851) Waverley
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Nach einer Stunde wurde Edward wieder vorgclassen; balddaraus trat ein Kommando Soldaten mit einem Schmidt ein, wel-eher den Gefangenen die Fesseln abnahm.

Ihr seht die Schmeichelei, die man unserer Hochlandskraftund unserem Hochlandsmuthc zollte," sagte Fergus zu seinemFreunde;wir haben hier gefesselt gelegen wie wilde Thiere, bisunsere Glieder gelähmt waren; und jetzt, da sie uns befreien, schi-cken sie sechs Soldaten mit geladenen Gewehren, um uns zu hin-dern, das Schloß mit Sturm zu nehmen."

Edward erfuhr später, daß diese strengen Vorsichtsmaßregelngetroffen worden waren, weil die Gefangenen einen verzweifeltenVersuch zur Flucht machten, der beinahe gelang.

Bald darauf raffelten die Trommeln der Garnison.Das istder letzte Trommelruf," sagte Fergus,den ich höre, und dem ich ge-horche,; und nun, mein theurcr, theurer Edward, ehe wir unstrennen, laßt uns von Flora sprechen ein Gegenstand, der diezärtlichsten Gefühle erweckt, die noch in mir leben."

Wir trennen uns nicht hier," sagte Waverley.

O ja, das thun wir; Ihr dürft nicht weiter mitkommen.Nicht, daß ich, was kommen wird, für mich selbst fürchtete, " sagteer stolz.Die Natur hat ihre Martern, wie die Kunst, und wieglücklich würden wir den Mensche» schätzen, der den Schmerzenund Qualen einer fürchterlichen Krankheit nach einer kurzen halbenStunde entronnen wäre? Und spinnt die Sache aus, wie Ihrwollt, so kann sie doch nicht länger währe». Doch was ein Ster-bender mit Festigkeit ertragen kann, das vermag einen lebendenFreund zu tödten, wenn er es ansieht. Dieses Gesetz des Hoch-verrates," fuhr er mit staunenerregender Festigkeit und Fassungfort,ist eines von den Segenssprüchen, durch welche Euer freiesVaterland das arme alte Schottland beglückte, dessen eigene Gesetz-gebung darin viel milder war. Doch ich denke, früher oder später.