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1 (1851) Waverley
Entstehung
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That, das dem Häuptling von Glennaquoich ein solches Geschickverkündete."

Mit bebender Stimme bat er den Anwalt, Fergus aufseinenBesuch aufmerksam zu machen, wenn er dazu die Erlaubnis erhal-ten sollte. Er verließ ihn hierauf, und nach dem Gasthofe zurückge-gekehrt, schrieb er einige kaum leserliche Zeilen an Flora Mac Jvor,daß er sie diesen Abend zu sprechen wünschte. Der Bote brachteeinen Brief mit Flora's reizender italienischer Handschrift zurück,die selbst unter dieser Last des Elends kaum gezittert hatte.MißFlora Mac Jvor," so sagte dieser Brief,könne es selbst unterden gegenwärtigen Umständen unendlichen Unglückes nicht ab-lehnen, den thcuersten Freund ihres theuren Bruders zu sehen."

Als Edward Miß Mac Jvor's gegenwärtige Wohnung er-reichte, wurde er sogleich vorgelassen. In einem großen Zimmermit dunkler Tapete saß Flora neben einem vergitterten Fenster, undnähte an einem Kleide von weißem Flanell. In geringer Entfer-nung von ihr saß eine ältliche Frau, dem Anscheine nach eine Fremdeund von einem religiösen Orden. Sie las in einem katholischenAndachtsbuche, aber als Waverley eintrat, legte sie es auf denTisch, und verließ das Zimmer. Flora stand auf, ihn zu begrüßen,und reichte ihm die Hand, doch keines von Beiden wagte den Ver-such, zu sprechen. Ihr schönes Gesicht war gänzlich verschwunden;sie war bedeutend abgemagert, und ihr Gesicht und ihre Hände, soweiß wie der feinste Marmor, gewährten einen auffallenden Kon-trast zu ihrer schwarzen Kleidung und ihrem rabenschwarzen Haar.Trotz dieser Beweise des Kummers aber, hatte ihr Anzug nichtsVernachlässigtes oder Geschmackloses, selbst ihr Haar, obgleichohne allen Schmuck, war mit ihrer gewöhnlichen Sorgfalt geord-net. Die ersten Worte, welche sie sprach, waren:Habt Ihr ihngesehen?"