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„Ach nein," antwortete Waverlcy; „man hat mir den Zu-tritt verweigert."
„Das stimmt mit dem Uebrigen überein," sagte sie; „aberwir müssen uns unterwerfen. WerdetJhr die Erlaubniß erhalten?"
„Für — für —morgen," sagte Wavcrley, aber er sprach cSso leise aus, daß es kaum hörbar war.
„Ja, dann oder nie," sagte Flora, „bis zu der Zeit," fügtesie aufwärts blickend hinzu, „bis wir uns Alle wieder sehen. Aberich hoffe, Ihr seht ihn, während die Erde ihn noch trägt. Er liebteEuch stets von Herzen; obgleich — doch es ist nutzlos, von der Ver-gangenheit zu sprechen."
„Vergeblich in derThat!" wiederholte Wavcrley.
„Oder selbst von der Zukunft, mein guter Freund," sagteFlora, „so weit sie irdische Ereignisse betrifft; denn wie oft habeich mir die Möglichkeit dieses Ausganges gedacht, und wie weitblieb dennoch Alles hinter der unendlichen Bitterkeit dieser Stundezurück!"
„Theure Flora, wenn Eure Geistcsstärke" —
„Ha," rief sie etwas wild, „hier, Mr. Waverley, „Hirnnagt an meinem Herzen ein geschäftiger Teufel, der mir zuflüstert— aber das wäre Wahnsinn, darauf zu hören —daß die Seelen-stärke, aus welche Flora stolz war, ihren Bruder mordete."
„Guter Gott, wie könnt Ihr einem so fürchterlichen Gedan-ken Worte geben?"
„Ja, und ist cS nicht so? Es verfolgt mich wie ein Gespenst.Ich weiß, daß es wesenlos und eitel ist; aber es ist gegenwärtig,es drängt meinem Geiste seine Gräuel auf; es flüstert mir zu, daßmein Bruder, eben so flüchtig als glühend, seine Kräfte an hundertGegenständen zersplittert haben würde. Ich war es, die ihr;lehrte, sie konzcntriren, und Alles auf diesen fürchterlichen, vcr-zweiflungsvollen Wurf zu setzen. O, daß ich mich erinnern könnte.