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was er that. Sein augenblicklicher Wunsch war, Fergus nocheinmal zu sehen und zu sprechen. Er ging nach dem Schlosse, inwelchem sein unglücklicher Feind gefangen saß, aber der Eintrittwurde ihm verweigert. „Der Oberscheriff," sagte ein Unteroffizier,„hat von dem Gouverneur verlangt, daß Niemand den Gefange-nen sprechen darf, ausgenommen sein Beichtvater und seineSchwester."
„Und wo ist Miß MacJvor?" Man gab ihm den Ort an.Es war das Haus einer achtungswerthen katholischen Familie in derNähe von Carlisle.
Bom Thore des Schlosses zurückgewiesen, wagte er nicht, sichin seinem eigenen unpopulären Namen an den Oberscheriff oder dieRichter zu wenden, und er wendete sich deshalb an den Anwalt,der Fergus vertheidigt hatte. Dieser sagte ihm, man fürchte einenachtheilige Wirkung auf die öffentliche Meinung, wenn die Freundedes Prätendenten die letzten Augenblicke der Verurthcilten schildernkönnten, und hätte deshalb den Entschluß gefaßt, alle die Personenzurückzuwcisen, welche, um sie zu sehen, nicht den Anspruch naherVerwandtschaft hätten. Jndeß versprach er, um dem Erben vonWaverley-House zu verpflichten, ihm einen Befehl zur Vorlassungbei dem Gefangenen für den nächsten Morgen zu bewirken, ehe ihmdie Fesseln zur Hinrichtung abgenommen würden.
„Spricht man so von Fergus Mac Jvor oder träume ich?Bon Fergus, dem Kühnen, dem Ritterlichen, dem Freisinnigen?Dem stolzen Häuptling eines ihm ganz ergebenen Stammes? Ister es, den ich den Angriff leiten sah — der Tapfere, Lhätige,Junge, Edle — und die Liebe der Damen, der vielfach Besungene— ist er es, der hier gefesselt wurde, wie ein Missethäter — derauf der Hürde zum gemeinen Galgen geschleppt werden soll; der dengrausamsten Tod sterben soll, verstümmelt durch die Hand derverworfensten Menschen? — Ein böses Gespenst war es in der