Druckschrift 
1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
181
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Jetzt war keine Neigung mehr zum Gelächter unter den Zuhö-rern, und Todesstille herrschte ringsum.

Der Richter sprach hierauf über beideGefangene die Verurthei-lung nach den Gesetzen über Hochverrats,, mit allen fürchterlichenNebendingen. Die Hinrichtung wurde auf den folgenden Lagfestgesetzt.Euch, Fcrgus Mac Jvor," sagte der Richter,kannich keine Hoffnung auf Begnadigung geben. Ihr müßt Euch bismorgen auf Eure letzten Leiden hier und Eure Rechenschaft dort vor-bereiten."

Ich wünsche nichts Anderes, Mylord," anlwortete Fcrgusin demselben männlich festen Tone,

Die Auge» Evan's, fortwährend aufseinen Häuptling gerich-tet, füllten sich mit Lhränen.Was Euch armen unwissendenMann betrifft," fuhr der Richter fort,der Ihr d,n Begriffenfolgtet, in denen Ihr erzogen wurdet, so habt Ihr uns heute einenauffallenden Beweis gegeben, wie die Treue, welche nur dem Kö-nige und Reiche gebührt, durch Eure unglücklichen Begriffe vonClanschaft auf ein ehrgeiziges Individuum übertragen find, welchesendet, indem es Euch zum Werkzeug seiner Verbrechen machte.Für Euch fühle ich so viel. Mitleid, daß ich versuchen will, EureBegnadigung zu erwirken, wenn Ihr Euch entschließen könnt, dar-um zu bitten. Sonst aber"

Gewährt mir keine Gnade," sagte Evan;da Ihr BichJan Vohr's Blut vergießen wollt, ist die einzige Gunst, die ichvon Euch annehmcn würde laßt mir die Hände losbinden- gebtmir mein Schwert, und bleibt dann nur eine Minute sitzen, wo Ihrjetzt sitzt."

Bringt die Gefangenen fort," sagte der Richter,sein Blutkomme über sein Haupt."

Fast betäubt durch seine Gefühle, sah Edward, daß der Stromder Menge ihn auf die Straße fortgeriffen hatte, noch ehe er wußte,