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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
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einander. Der alte Laird von Duchcran machte auch gelegentlichseinen Scherz und die alte Lady ihre Bemerkung. Selbst der Baronkonnte sich nicht ganz zurückhalten, aber hier entging Rosa jederVerlegenheit, denn sein Witz bestand gewöhnlich in irgend einemlateinischen Citate. Selbst die Bedienten grinseten zuweilen zubemerkbar, die Mägde lachten zu laut, und ein gewisses Einver-ständnis schien durch die ganze Familie zu herrschen. Alice Bean,das schöne Mädchen aus der Höhle, welche nach ihres Vaters Miß-g eschick, wie sie cs nannte, Rosa als Kammermädchen begleitethatte, lächelte und kicherte auf das Beste mit. Rosa und Edwardaber ertrugen alle diese kleinen Neckereien, wie andere Liebesleutcvor und nach ihnen, und es gelang ihnen wahrscheinlich, irgendeine Schadloshaltung zu finden, denn man vermulhrte nicht, daßsie im Ganzen während der sechs Tage, die Waverley in Ducheranblieb, sehr unglücklich waren.

Es ward endlich verabredet, daß Edward nach Waverlcy-House gehen sollte, um die nöthigen Anstalten zu seiner Heirath zutreffen, und dann nach London, seine förmliche Begnadigung zubetreiben, daß er aber hierauf so bald als möglich zurückkehrcnsollte, um die Hand seiner verlobten Braut in Empfang zu nehmen.Er beabsichtigte auf seiner Reise auch einen Besuch bei dem OberstTalbot, aber das Wichtigste war ihm, etwas von dem Schicksaledes unglücklichen jungen Häuptlings vonGlcnnaquoich zu erfahren;ihn in Carlisle zu besuchen, und zu sehen, ob irgend etwas zu thunsei, wo nicht seine Begnadigung, so doch wenigstens eine Verän-derung oder Umwandlung der Strafe zu erlangen, zu der er gewißverurtheilt wurde, auf den schlimmsten Fall aber Flora ein Asylbei Rosa anzubieten, oder ihre Absichten sonst auf jede möglicheWeise zu unterstützen. Fergus Schicksal war schwerlich abzuwcnden.Edward war schon bemüht gewesen, seinen Freund, Oberst Talbok,für ihn zu interessier», aber dieser hatte deutlich zu verstehen gege-