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1 (1851) Waverley
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ihn haben mußte, wenn man ihn im Verkehr mit den englischenJakobiten hielt, ließ er Donald Bean Lean die bestimmtesten Be-fehle crtheilcn, Wavcrley, an Person und Eigenthum unverletzt,an den Gouverneur des Schlosses Douneabzuliefern. Der Freibeu-ter wagte es nicht, ungehorsam zu sein, denn die Armee des Prin-zen stand jetzt so nahe, daß die Strafe augenblicklich erfolgt seinwürde. Ueberdies war er sowohl Politiker als Räuber, und mochtedie Gunst nicht gefährden, die er durch frühere geheime Dienste er-worben hatte. Er machte deshalb aus der Noth eine Lugend, undcrtheiltc seinem Lieutenant den Befehl, Edward nach Doune zubringen, was auf die früher beschriebene Art glücklich bewirkt wurde.Der Gouverneur hatte den Auftrag, ihn als Gefangenen nach Edin-burgh zu senden, denn der Prinz fürchtete, daß Waverlcy, wenner in Freiheit gesetzt würde, nach England zurückkehren mochte,ohne ihm die Gelegenheit zu einer persönlichen Unterredung zu ge-ben. Hierin handelte er in der That nach einem Rathe des Häupt-lings von Glennaquoich, mit dem sich der Ritter, wie man sich er-innern wird, darüber berieth, wie über Edward's Person zu verfü-gen sei, ohne ihm aber zu sagen, aus welche Art er den Ort seinerHaft erfahren hatte.

Das betrachtete Karl Eduard in der Lhat als das Gehcimnißeiner Dame, denn obgleich Rosa ihren Brief in den vorsichtigstenund allgemeinsten Ausdrücken geschrieben hatte, und dabei sagte,daß lediglich die Rücksichten allgemeiner Menschenliebe, so wie derVortheil des Prinzen, sie zu dein Schritte bewöge, hatte sie dochso dringend den Wunsch ausgesprochen, nicht als Vermittlerin ge-nanntzuwerden, daß der Ritter daraus die innige Theilnahme er-kannte , welche sie für Waverley's Sicherheit hegte. Diese wohlbe-gründete Vcrmuthung führte ihn indeß zu falschen Schlüffen; denndie Aufregung, welche Edward verrieth, als er sich in den Hallenvon Holyrood Flora und Rosa näherte, wurde von dem Prinzen