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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
155
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müßten denn dahin geführt worden sein, und der selbst Wavcrleyvollkommen unbekannt war. Als dies geschehen war, forderte underhielt er seinen Lohn. Waverlcy's Krankheit war dann ein Ereig-niß, welches alle Berechnungen störte. Donald war gezwungen,mit seinen Leuten die Nachbarschaft zu verlassen, und anderwärtsein freieres Feld zu seinen Unternehmungen zu suchen. Auf Rosa'sdringende Bitten ließ er einen älteren Mann zurück, einen Kräu-tersammler , dem man einige medizinische Kenntnisse zutrautc, undder Wavcrley während seiner Krankheit pflegen sollte.

Während dessen stiegen neue und beängstigende Zweifel beiRosa auf; sie wurden durch die alte Janct erweckt, welche daraufaufmerksam machte, daß ein Preis auf die Einlieferung Waverlcy'sgesetzt worden sei, und daß man nicht wissen könnte, zu welchemTreubruch die Rücksicht auf seinen eigenen persönlichen VortheilDonald zu bewegen vermöchte, um so mehr, da Waverlcy's Sachenso wcrthvoll wären. In einem Anfalle der Angst und des Schreckensfaßte Rosa den kühnen Entschluß, dem Prinzen selbst die Gefahrauseinander zu setzen, in welcher sich Mr. Wavcrley befand, indemsie glaubte, daß Karl Eduard sowohl als Politiker, wie als Mannvon Ehre, ein Interesse daran nehmen würde, zu verhindern, daßer in die Gewalt der feindlichen Partei siele. Diesen Brief wolltesic zuerst anonym abscnden, aber ganz natürlich fürchtete sie, daßer in diesem Falle keinen Glauben finden würde. Sie Unterzeich-nete daher ihren Namen, obgleich nur widerstrebend und mit Angst,und übergab dann den Brief einem jungen Manne, der seinenPachthof verließ, um zu der Armee des Ritters zu gehen, und siedarum gebeten hatte, ihr ein Empfehlungsschreiben an den hohenAbenteurer mitzugeben, von dem er eine Anstellung zu erhaltenhoffte.

Den Brief erhielt Karl Eduard, als er nach den Niederlandenherabzog, und da er die politische Wichtigkeit erkannte, die es für