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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
152
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auseinandcrzusprengen, noch ehe sie sich ganz gesammelt hätte»,mit all seinen Leuten zu den Fahnen des Prinzen zu stoßen.

Er schickte einen Beseht an Donald Bean, ihn zu begleiten,aber dieser vorsichtige Freibeuter, welcher den Vortheil eines abge-sonderten Kommandos sehr gut einsah, schützte, statt sich mit ihmzu vereinigen, mehrere Entschuldigungen vor, welche Fergus unterso dringenden Umständen als gültig annchmen mußte, obgleichnicht ohne den Innern Vorsatz, für diese Verzögerung Rache zu neh-men, wenn Zeit und Ort dazu gekommen sein würden. Da er aberdie Sache nicht ändern konnte, ertheilte er Donald den Befehl, indas Niederland hinabzuziehn, die Soldaten aus Tully-Veolanzu vertreiben, und mit aller Ehrfurcht für den Sitz des Barons seinenAufenthalt irgendwo in der Nähe zu nehmen, um seine Tochter undFamilie zu beschützen, und die bewaffneten Freiwilligen oder kleineTruppenabtheilungen, die er in der Nachbarschaft finden möchte,zu necken oder zu vertreiben.

Da dieser Befehl eine Art von Raub-Auftrag enthielt, den Do-nald auf die für ihn vortheilhafteste Weise auszulegen beschloß;da er von unmittelbarer Furcht vor Fergus befreit war, und daer durch frühere geheime Dienste in dem Rathe des Ritters gut an-geschrieben stand, nahm er sich vor, das Heu zu machen, wahrenddie Sonne schien. Ohne Schwierigkeit vollzog er die Aufgabe, dieSoldaten aus Tully-Veolan zu vertreiben, aber obgleich er esnicht wagte, in das Innere der Familie einzudringen oder MißRosa zu stören, da er sich nicht in der Armee des Ritters einenmächtige» Feind machen wollte:

Denn wohl bewußt, daß tödtlich sei des Barons Zorn"so trieb er doch von den Landleuten Contributionen bei, und be-nutzte auch auf andre Weise den Krieg zu seinem eignen Vortheil.Zugleich steckte er die weiße Cocarde auf, machte Rosa Versicherun-gen inniger Anhänglichkeit an der Sache, in die ihr Vater verwickelt