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„So war Miß Rosa wahrscheinlich auch die Urheberin meinerBefreiung?" fragte Waverley, entzückt durch die Bestätigung ei-ner Vermuthung, welche die lokalen Umstände in ihm erweckthatten.
„Ja, Mr. Waverley, das war sie, abersehr, sehr bös würd'sie gewesen sein, das arme Ding, hält' sic geglaubt, daß Ihr jeein Wort von d'r Sache erführet. Denn sie hieß mich gaelischsprechen, damit Ihr glauben solltet, Ihr wär't im Hochland. Ichkann's gut genug sprechen, denn meine Mutter war 'ne Hoch-länd'rin."
Noch einige Fragen mehr brachten das ganze Geheimniß vonder Befreiung aus den Banden heraus, in welchen Waverley Cairn-vreckan verlassen hatte. Nie klang Musik süßer in eines Musik-freundes Ohr, als das Geschwätz, mit welchem die alte Janet Wa-verley alle nähern Umstände auseinander setzte. Aber mein Leserist kein Verliebter, und ich muß seine Geduld schonen, indem ich esversuche, die Erzählung, die bei der Alten zwei volle Stundenwährte, in engere Gränzen zu drängen.
Als Waverley an Fergus den Brief mitthcilte, den er vonRosa Bradwardine durch Davic Gellatley erhalten hatte, und durchden sie ihn benachrichtigte, daß Tully-Veolan von einem kleinenKommando Soldaten besetzt sei, ergriff dieser Umstand den thätigenund erfindungsreichen Geist des Häuptlings. Begierig, die feind-lichen Posten zu necken, und sie abzuhalten, so sehr in seiner Näheeine Garnison zu errichten, auch mit dem Wunsche, den Baron zuverpflichten, — denn der Gedanke einer Heirath mit Roja fuhr ihmoft durch den Kopf—beschloß er, einige seiner Leute abzusenden,um die Rothröcke zu vertreiben und Rosa nach Glennaquoich zubringen. Aber eben als er Evan mit einer kleinen Abtheilungdazu den Auftrag gegeben hatte, zwang ihn die Nachricht, daßCopc in das Hochland eingcrückt sei, die Streitkräfte des Ritters