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„Ach, dachte Edward, bist Du es? Armes, hülfloses Ge-schöpf, bist Du allein gelassen, um mit Deinen wilden und unzu-sammenhängcnden Gesängen die Hallen zu erfülle», die Dich be-schützen?" — Er rief hierauf anfangs leise und dann lauter:,, Davie — Davie Gellatley!"
Der arme Narr zeigte sich unter den Trümmern einer Art vonLusthauses, das einst den sogenannten Terrassengarten beendigte,aber bei dem ersten Anblicke eines Fremden zog er sich erschrockenzurück. Waverlcy, der sich seiner Gewohnheiten erinnerte, pfiffeine ihm wohlbekannte Weise, der Davie früher gern zu lauschenpflegte, und die er ihm abgelernt hatte. Unseres Helden Sänger-schaft glich eben sowenig der Blondel's, wie der arme Davie demLöwenherz glich, die Melodie aber hatte dieselbe Wirkung: Erken-nen hcrbeizuführen. Davie schlich schüchtern aus seinem Bersteckhervor, und Waverley, der ihn zu erschrecken fürchtete, machteihm die crmuthigendsten Zeichen, die er erdenken konnte.— ,,'Sistsein Geist," flüsterte Davie, doch als er näher kam, schien er sichvon seinem Leben zu überzeugen. Der arme Narr selbst glich nurnoch dem Geiste dessen, was er gewesen. Die besondere Kleidung,die er in besseren Tagen trug, war noch in einzelnen Lumpen vor-handen, und das Fehlende war durch Stücke von Tapeten, Fenster-Vorhängen und Bildern ersetzt, mit denen er sich hcrausgeputzthatte. Auch sein Gesicht hatte den gcdanken - und sorglosen Aus-druck verloren, und das arme Geschöpf sah in einem erbärmlichenGrade hohläugig, mager und verhungert aus. Nach langem Zö-gern näherte er sich endlich Waverley mit einigem Vertrauen, sahihm trübe in das Gesicht, und sagte: „All' todt und fort, All' todtund fort!"
„Wer ist todt?" riefWaverlcy, welcher vergaß, daß Davieunfähig zu jedem zusammenhängenden Gespräche war,