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1 (1851) Waverley
Entstehung
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Als Waverley dcn Hof betrat, sah er die Furcht verwirklicht,welche diese Umstände erweckt hatten. Das Haus war von könig-lichen Truppen ausgeplündert worden, und sie hatten es in ihremUebermuth selbst niederzubrenncn versucht. Die dicken Mauern desAußengebäudes hatten dem Feuer widerstanden; die Ställe und Ne-bengebäude aber waren gänzlich eingeäschcrt. Die Thürme undZinnen des Hauptgebäudes waren beschädigt und geschwärzt; dasPflaster des Hofes aufgerissen und umhergeworfen; die Thürenherausgerisscn oder nur an einer Haspe hängend, die Fenster zer-schlagen, der ganze Hof mit zerbrochenem Hausgeräth bedeckt; dieNebendinge von alterthümlicher Auszeichnung, auf welche derBaron im Stolze seines Herzens so viel Gewicht legte, und die erso verehrte, waren mit besonderer Geringschätzung behandelt wor-den. Der Springbrunnen war zerstört, und die Quelle, die ihnversorgte, ergoß sich jetzt über den Hof. Das steinerne Bassin schiennach der Art, wie es auf den Boden geworfen war, ein Sauftrogfür das Vieh zu sein. Der ganze Stamm der großen und kleinenBären hatte eben so wenig Gnade gefunden, alsdieandcmEingangs-thore, und einige Familienbilder, welche den Soldaten zu Schil-dern gedient zu haben schienen, lagen zerstreut am Boden umher.Mit einem tief betrübten Herzen, wie man sich wohl denken kann,sah Edward die Verheerung eines so geachteten Hauses. Aber seineAngst, das Geschick der Besitzer zu erfahren, und fline Furcht, wasdas für ein Geschick sein möchte, wuchsen mit jedem Schritte. Alser die Terrasse betrat, zeigten sich ihm neue Spuren der Verwü-stung. Die Ballustrade war herabgebrochen, die Mauern zerstört,Beete von Unkraut überwuchert, die Obstbäume umgehaucn oderausgegraben. In einer Ablheilung dieses altmodischen Gartensstanden zwei gewaltige Kastanienbäume, auf deren Größe der Ba-ron besonders stolz war. Zu träge vielleicht, sie umzuhaucn, hat-ten die Verwüster mit sinnreicher Bosheit sie unterminirt, und in