Siebzehntes Kapitel
Verödung.
Waoerley, der mit Postpserden ritt, wie dies in jener Zeitüblich war, erreichte die Grenze von Schottland ohne ein anderesAbenteuer, als daß er zwei- oder dreimal gefragt wurde, woraufer aber durch den Lalismann seines Passes hinlängliche Antwortgab. In Schottland hörte er die Nachricht von der entscheidendenSchlacht bei Culloden. Es war nichts weiter, als was er erwartethatte, obgleich der Sieg bei Falkirk aus die Waffen des Ritterseinen schwachen untergehcnden Strahl geworfen hatte; dennoch er-schütterte es ihn so, daß er dadurch für einige Zeit ganz entmanntwurde. Der großmüthige, seine', edclherzige Abenteurer war. jetztein Flüchtling, und aufseinen Kopf stand ein Preis; seine Anhän-ger, so tapfer, so enthusiastisch, so treu, waren todt, gefangen,verbannt. Wo war jetzt der exaltirtc, der hochherzige Fergus,wenn er in der That die Nacht bei Elifton überlebte? Wo war derreine, gutmüthigc Baron von Bradwardine, dessen Schwächennur eine Folie zu sein schienen, seine Uneigcnnützigkrit, dieGut-müthigkeit seines Herzens, seinen unerschütterlichen Muth zu he-