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beu l Die, welche von diesen gebrochenen Säulen Schutz hofften,Rosa und Flora, wo waren sie zu suchen, und in welche traurigeLage mußte der Verlust ihrer natürlichen Beschützer sic verwickelthaben? An Flora dachte er wie der Bruder an die Schwester,an Rosa mit einem Gefühle tieferer, zärtlicherer Art. Es konntesein Geschick sein, den Mangel der Hüter, die sie verloren hatten,zu ersetzen. Aufgeregt durch diese Gedanken setzte er seine Reise fort.
Als er nach Edinburgh kam, wo seine Nachforschungen begin-nen mußten, fühlte er die ganze Schwierigkeit seiner Lage. VieleBewohner dieser Stadt hatten ihn als Edward Waverley gesehenund gekannt; wie konnte er sich also jetzt seines Passes als FrankStanley bedienen? Er beschloß daher, jede Gesellschaft zu ver-meiden, und so schnell als möglich weiter nördlich zu reisen. Ersahsich indessen gezwungen, einen Tag oder zwei auf einen Brief vondem Obersten Lalbot zu warten, und mußte auch an einem verab-redeten Orte seine eigene Adresse unter dem angenommenen Namennicderlegen. Zu diesem letztern Zwecke ging er in der Dunkelheitdurch die wohlbekannten Straßen, sorgfältig jede Beobachtungvermeidend, doch vergeblich. Eine der ersten Personen, denen erbegegnete, erkannte ihn. Es war Mistreß Flockhart, Fergus MacJvor's treuherzige Wirthin.
„Gott steh' uns bei, Mr. Waverley, seid Ihr es?" rief sieaus. „Na, Ihr braucht Euch nicht zu fürchten. Ich würde keinenMenschen in Eurer Lage verrathen. Ach, hilf Himmel, was füreine Veränderung! Wie lustig pflegtet Ihr und der Oberst MacJvor in meinem Hause zu sein!"— Und die gutmüthige Witwevergoß einige natürliche Thränen. Da die Bekanntschaft sich nichtabläugnen ließ, gestand Waverley sie eben so ein, wie die Gefahrseiner Lage. „S'ist bald dunkel, Sir," sagte sie, „wollt Jhwnicht mit hereinkommen, und eine Tasse Thee trinken? Jst's Euchgefällig, in dem kleinen Stübchen zu schlafen, so will ich dafür sor-
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