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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
125
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«rlKgen. Sie mit meiner Person zu belästigen, würde nur einePartei vermehren, die sie nicht aufgeben wollten und nicht verthei-digen konnten. Ich glaube; sie haben aus eben dem Grunde alleihre englischen Anhänger in Carlisle in Garnison gelassen. Ein«allgemeinerer Grund, Oberst, ist, die Wahrheit zu gestehen, wennich dadurch vielleicht auch in Eurer Meinung verliere, daß ich desganzen Kriegshandwerkss herzlich müde bin, und dieses Fechtensso überdrüssig "

Fechtens? Pah! Was habt Ihr denn gesehen, als ein Schar-mützel oder zwei? Ja, wenn Ihr noch den Krieg in dem großenMaßstabe gesehen hättet, 60 oder 100,000 Mann aufjcder Seite."

Ich bin durchaus nicht neugierig, Oberst. Genug, sagtbei uns ein Sprichwort, ist bei so gut wie ein Fest. Die Reitereimit wallendem Federbusch und der gewaltige Krieg bezaubertenmich in der Poesie; aber die Nachtmärsche, die Wachen, das La-gern unter dem winterlichen Himmel und alle solche Nebendinge desglorreichen Standes sind in der Praxis gar nicht nach meinem Gc-schmacke. Was die bloßen Hiebe betrifft, so hatte ich mein Thcildes Fechtens bei Clifton, wo ich ein halbes Dutzend Mal nur einHaar breit davon kam; und Ihr, sollte ich meinen" Erhielt inne.

Ich bekam genug bei Preston, wolltet Ihr sagen?" ant-mortete der Oberst lachend,doch das ist mein Beruf."

Doch meiner ist es nicht," sagte Waverley,und da ich aufehrenvolle Weise das Schwert ablcgte, das ich nur als Freiwilligerzog, bin ich mit meiner militärischen Erfahrung vollkommen zu-frieden, und will mich durchaus nicht übereilen, es wieder zu er-greifen."

Ich bi» sehr erfreut, Euch so sprechen zu hören, aber,waswollt Ihr dann im Norden?"