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Weisungen, die man ihm zu geben vermöchte, seine Freunde zu er-reichen suchen sollte. Ein reines, wenn auch ärmliches Belt nahmihn »ach den Mühseligkeiten dieses unglücklichen Tages auf.
Mit dem Morgen traf die Nachricht ein, daß die HochländerPenrith verlassen hätten, und gegen Carlisle marschirten; daß derHerzog von Cumberland im Besitz von Penrith wäre, und daß ein-zelne Abteilungen seines Corps die Straßen in allen Richtungendeckten. Ein Versuch, »»entdeckt hindurchzukommen, wäre einewahnsinnige Verwegenheit gewesen. Und Williams (der ächte Ed-ward) wurde jetzt durch Cicely und ihren Batcr zum Nathe berufen.Er, der vielleicht nicht gern sah, daß sein hübscher Namensvetterzu lange in einem Hause mit seiner Geliebten bliebe, weil er darausneue Verwechselungen befürchtete, machte den Vorschlag, daß Wa-verley, seinen Plaid gegen die Landestracht vertauschend, mit ihmnach seines Vaters Pachthof, in der Nähe von Ulswater, gehen, undin jener ungestörten Zurückgezogenheit bleiben sollte, bis die mili-tärischen Bewegungen in der Gegend aufgehört hätten, seine Ent-fernung gefährlich zu machen. Es wurde auch bestimmt, daß derFremde sich, wenn eres für passend hielte, wegen eines Preises ei-nigen möchte, bis er mit Sicherheit fort könnte. Der Preis warsehr gering; die ehrlichen und einfachen Leute dachten nicht daran,aus der Bedrängniß seiner Lage Vortheil zu ziehen.
Die nothwendigen Kleidungsstücke wurden also geschafft, undaus geheimen Pfaden, die dem jungen Pachter bekannt waren, hoff-ten sie, jedem unangenehmen Zusammentreffen zu entgehen. EineVergeltung für ihre Gastfreundschaft wurde entschieden zurückgewie-sen; ein Kuß bezahlte die Tochter und ein herzlicher Händedruckden Vater. Beide schienen besorgt um ihres Gastes Sicherheit, undnahmen mit den freundlichsten Wünschen von ihm Abschied.
Edward kam auf seinem Wege mit seinem Führer über die Fel-der, welche in der vorhergehenden Nacht der Schauplatz des Gefech-