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1 (1851) Waverley
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ken Hand hielt, während er mit der rechten einen alten Degenschwang.

Was gibt's hier, Dirne?" fragte er.

Ach," rief das arme Mädchen, beinahe außer sich vor Schreck,ich dacht', 'swär Ncd Williams, und's is einer von den Plaid-männern."

Und was sollte Ned Williams zu solch'r Stunde der Nachthier machen?" Dies war eine der zahlreichen Fragen, welcheviel leichter zu thun, als zu beantworten sind. Die rosenwangigeDirne antwortete deshalb auch nichts daraus, sondern fuhr fort,zu weinen und die Hände zu ringen.

Und Du, Bursch', weißt Du, daß de Dragoner im Dorfesind? Weißt Du das, Mensch? Und daß s'Dich spalten werd'n,wie'ne Rübe?"

Ich weiß, daß mein Leben in großer Gefahr ist," entgegneteWaverley,aber wenn Ihr mir Beistand leistet, sollt Ihr reichlichbelohnt werden. Ich bin kein Schotte, sondern ein unglücklicherenglischer Edelmann."

Magst'» Schotte sein, oder nicht," sagte der ehrliche Pach-ter,so wünscht' ich doch, daß Du auf'r andern Seite gebliebenwärst; aber da Du hier bist, wird Jacob Jobson kein's MenschenBlut vcrrathen; und de Plaids waren muntre Burschen, und tha-ten nichts Böses, als sie gestern hier war'n." Dann ging er mitallem Ernste daran, unserem Helden für die Nacht Obdach undNahrung zu gewähren. Das Feuer wurde schnell wieder ange-zündct, doch mit der Vorsicht, die Flamme von Außen nicht sehenzu lassen. Der ehrliche Pachter schnitt ein Stück Speck ab, welchesCicely briet; und ihr Vater fügte einen vollen Krug von seinem be-sten Bier hinzu. Es wurde abgemacht, daß Edward, bis die Trup-pen am nächsten Morgen abmarschirten, bleiben, dann aber vonseinem Wirthc ein Pferd micthcn oder kaufen, und mit den besten