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1 (1851) Waverley
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tes gewesen waren. Ein matter Strahl der Dezembersonne beschicntrübe eine weite Haide, welche gegen de» Ort, wo die große nord-westliche Landstraße sich zwischen den Umhegungcn von Lord Londs-dale's Besitzung verlor, die Leichen todter Menschen und Pferde,und die gewöhnlichen Begleiter des Krieges zeigte, eine großeMenge von Raben, Geiern und Krähen.

Dies also war Dein letztes Feld," sagte Edward zu sich selbst,und sein Auge wurde feucht bei der Erinnerung an die vielen glän-zenden Punkte in Fergus Character, so wie an ihre frühere innigeFreundschaft, und seine Leidenschaften, seine Mängel waren verges-sen ;hier siel der letzte Bich Jan Vohr auf einer namenlosen Haide,und in einem unbedeutenden nächtlichen Scharmützel erlosch der glü-hende Geist, der es für etwas Geringes hielt, seinem Gebieter denWeg zu dem britischen Throne zu bahnen! Ehrgeiz, Politik,Tapferkeit alle weit über ihre Sphäre hinausgehend, erfuhrenhier das Geschick der Sterblichen. Die einzige Stütze einerSchwester, deren Geist, eben so stolz undungezügelt, alsdersei-nige, selbst noch exaltirter war,- hier endeten alle seineHoffnungenfür Flora, so wie die lange, gepriesene Linie der Vorfahren, welcheer durch seine abenteuerliche Tapferkeit noch höher heben wollte!"

Als diese Gedanken sich Edward aufdrängten, beschloß er, aufdas Schlachtfeld zu gehen, und zu sehen, ob er unter den Todtenden Körper seines Freundes finden könnte, und mit der frommenAbsicht, ihm dann die letzte Ehre eines Grabes zu verschaffen. Derängstliche junge Mensch, der ihn begleitete, stellte ihm das Ge-fährliche der Unternehmung vor, aber Edward war fest entschlossen.Die Begleiter des Lagers hatten die Todten schon alles Dessen be-raubt, was sie fortschaffen konnten, aber das Landvolk, an Auf-tritte des Blutvergießens nicht gewöhnt, hatte sich dem Schau-platze des Gefechtes noch nicht genahet, obgleich Einige in der Näheängstlich lauschend standen. Zwischen sechzig und siebzig Dragoner