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wo dir Dienst meines Vaters so entschieden die größte Einigkeit for-dert. Das Schlimmste bei meiner Lage aber ist, daß meine bestenFreunde glauben, sic dürften sowohl sich selbst, als dse Sache, diesie verthcidigen, der kleinsten Laune opfern."
Beide junge Männer erklärten sich bereit, jede Zwistigkeit sei-ner Entscheidung anhcimzustellen.
„In der That," sagte Edward, „ich weiß kaum, wessen ichbeschuldigt werde. Ich suchte den Oberst Mac Jvor nur auf, umihm zu sagen, daß ich kaum dem Meuchelmorde von der Hand einesseiner unmittelbaren Begleiter entgangen sei, einer feigen Rache,welche er, wie ich wußte, nicht gut heißen konnte. DieUrsack, wegenwelcher er Händel mit mir sucht, kenne ich nicht, ausgenommen,daß er mich sehr ungerecht beschuldigt, zum Rachtheil seiner An-sprüche die-Neigung einer jungen Dame gesucht zu haben."
„Wenn hier ein Jrrthum waltet," sagte der Häuptling, „soentsprang er qus einem Gespräche, welches ich diesen Morgen mitSr. königl. Hoheit selbst hatte."
„Mit mir?" sagte der Ritter. „Wie kann der Oberst MacJvor mich so sehr mißverstanden haben?" Er führte hierauf Fergusbei Seite und nach fünf Minuten ernsthafter Unterredung spornteer sein Pferd zu Edward. „Jst's möglich — nein, kommen Sieher, Oberst, denn ich will kein Geheimniß — ist es möglich, Mr.Waverley, daß ich irre, wenn ich vermuthe, daß Sie ein begünstig-ter Liebhaber der Miß Bradwardine sind? Eine Thatsache, von derich durch Umstände, obgleich nicht durch Ihre Mittheilung, sovollkommen überzeugt war, daß ich sie diesen Morgen gegen BichJan Vohr als einen Grund erwähnte, weshalb Sie, ohne ihn da-durch zu beleidigen, nicht fortfahren könnten, eine Verbindung zusuchen, welche für Jeden, der nicht anderweitig gebunden ist, selbstwenn er einst zurückgewiesen wurde, zu viel Reize hat, um so leichtaufgegeben zu werden."