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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
86
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glaube, die Nachricht, daß der Barö» die Erbbestimmungen überseine Besitzungen veränderte, war fürEuch ein hinreichender Grund,Eures Freundes Schwester zu verwerfen, und Eures Freundes Ge-liebte an Euch zu reißen."

Sagte Euch der Prinz, daß ich gegen Miß Bradwardineverpflichtet sei?" fragte Waverley:Unmöglich!^

Er that es, Sir," antwortete Mac Jvor, also zieht'ent-weder, und vertheidigt Euch, oder gebt Eure Ansprüche aus dieMiß auf."

Das ist reiner Wahnsinn," riefWaverley,oder merkwür-diges Mißvcrständniß."

Keine Ausflüchte! Zieht Euer Schwert!" sagte der-thende Häuptling, der sein eigenes schon entblößt hatte.

Weshalb soll ich in einem wahnsinnigen Streite fechten?"

So gebt jetzt und für immer alle Ansprüche auf die Hand derMiß Bradwardine auf."

Was für ein Recht habt Ihr," riefWaverley, der jetzt dieSelbstbeherrschung ganz verlor,was für ein Recht habt Ihr oderein lebender Mensch auf Erden, mir solche Bedingungen vorzu-schreiben?" Und zugleich zog auch er sein Schwert.

In diesem Augenblicke kam der Baron von Bradwardine, vonmehreren seiner Reiter gefolgt, herangesprengt einige wurdendurch Neugier getrieben, andere, um Tyeil an dem Streite zu neh-men, welcher, wie sie unbestimmt gehört hatten, zwischen denMac-Jvors und ihrem Eorps ausgebrochen sein sollte. Der Clan,welcher sie kommen sah, setzte sich in Bewegung, um seinen Häupt-ling zu unterstützen, und es entstand eine Verwirrung, welche leichtzum Blutvergießen führen konnte. Hundert Zungen sprachen zu-gleich. Der Baron docirte, der Häuptling stürmte, die Hochlän-der schrieen auf gaelisch, die Reiter fluchten auf niederschottisch.Endlich kamen die Sachen so weit, daß der Baron drohte, die