Druckschrift 
1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
85
Einzelbild herunterladen
 

85

Dolch oder Schwert); aber Fergus forderte mit seinem gewöhnlichenT.ae der Bestimmtheit Callum's Pistole. Der Hahn war herun-ter, Pfanne und Zündloch schwarz; cs mußte eben erst abge-feuert sein.

Nimm das," sagte Fergus, indem er dem Burschen mit vol-ler Kraft über den Kopf einen Hieb mit dem Pistolenschafte versetzte,nimm das dafür, daß Du ohne Befehl handeltest, und, um cszu verheimlichen, logst." Callum empfing den Schlag, ohne davorzurückzuweichen, und stürzte, ohne ein Zeichen des Lebens, nieder.Still gestanden, bei Eurem Leben!" sagte Fergus zu den übri-gen Clansleuten;ich jage dem ersten, der sich zwischen Mr.Waver-ley und mich drängt, eine Kugel durch den Kopf." Me standen re-gungslos; nur Eva» Dhu zeigte einige Besorgniß. Callum lagstark blutend am Boden, doch Niemand wagte es, ihm Beistandzu leisten. Er schien den Lodesstreich empfangen zu haben.

Und nun zuEuch, Mr. Wavcrley; habt die Güte, JUSchritteseitwärts aus das Feld zu reiten." Wavcrley that dies, und als sieeine Strecke von der Marschlinic entfernt waren, sagte Fergus, in-dem er sich zu ihm umwendetc mit erzwungener großer Ruhe: Ichkonnte mich über das Wandelbare Eures Geschmackes, das Ihrneulich aussprachet, nur wundern. Aber Ihr bemerktet ganzrichtig, selbst ein Engel hätte keine Reize für Euch, er müßte denneine reiche Ausstattung mitbringcn. Jetzt habe ich einen vortreff-lichen Commentar zu dem dunkeln Texte."

Ich vermag Eure Meinung nicht einmal zu errathcn, OberstMac Jvor, obgleich es deutlich ist, daß Ihr Händel mit mir sucht."

Eure erheuchelte Unwissenheit soll Euch zu nichts helfen,Sir. Der Prinz der Prinz selbst, hat mich mit Euren Ränkenbekannt gemacht. Ich dachte nicht daran, daß Eure Verpflichtun-gen gegen Miß Bradwardine die Ursache waren, weshalb Ihr diebeabsichtigte Verbindung mit meiner Schwester abbrachet. Ich