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zwingen, gebot er Alick, zu dem Baron von Bradwardinc zu reiten,der ungefähr eine halbe Meile entfernt an der Spitze seines Regi-mentes hielt, und ihm das Borgefallene zu berichten. Er selbstritt augenblicklich zu Fergus Abtheilung. Der Häuptling selbstwar damit beschäftigt, seine Leute zu sammeln. Von einer Mel-dung bei dem Prinzen zurückgekehrt, war er zu Pferde. Als erWaverley bemerkte, spornte er sein Pferd ihm entgegen.
„Oberst Mac Jvor," sagte Waverley ohne weiteren Gruß,„ich habe Euch zu benachrichtigen, daß einer Eurer Leute in diesemAugenblicke aus einem Hinterhalte auf mich geschossen hat."
„Da das," antwortete Mac Jvor, „den Umstand eines Hin-terhaltes ausgenommen, ein Vergnügen ist, welches ich mir ebenselbst vorgenommcn hatte, möchte ich wohl wissen, wer von meinenClansleuten cs wagte, mir vorzugreifen."
„Ich werde sicher zu Eure» Diensten stehen, wenn cs Euch ge-fällig ist.— Der, welcher Euer Geschäft auf sich nahm, ist EuerPage, Callum Beg."
„Tritt vor, Callum! Feuertest Du aufMr. Waverley?"
„Nein," antwortete Callum, ohne zu erröthen.
„Du thatest es," sagte Alick Polwarth, der schon wieder zu-rückgekehrt war, denn er hatte einen Reiter getroffen, den er mitdem Bericht des Vorgefallenen an den Baron von Bradwardineabsendete, während er selbst in vollem Galopp zu seinem Herrnzurückkehrtc, weder die Räder seiner Sporen »och die Flanken sei-nes Pferdes schonend. „Ihr that't's; ich sah Euch so deutlich,wie ich je die alte Kirche in Coudingham sah."
„Ihr lügt," erwiderte Callum mit seiner gewöhnlichen Starr-köpfigkeit. Dem Kampfe zwischen den Gebietern würde gewiß, wiein den Tagen des Ritterthumes, ein Kamps zwischen den Knappenvorangegangcn sein (denn Alick war ein kräftiger Marschländer,und fürchtete Cupido's Pfeile weit mehr, als eines HochländerS