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ben, daß Ihr die gute Meinung von Flora, die Ihr so oft gegenmich aussprachet, ganz abgelegt habt."
„Oberst Mac Jvor," sagte Edward, der in einer Sache, diecr schon als abgebrochen betrachtet harte, nicht weiter und schnellergetrieben sein wollte, als ihm selbst gut dünkte, „ich erkenne denWerth Eurer Dienste vollkommen an, und durch Euren Eifer zumeinen Gunsten und i» einer solchen Angelegenheit erzeigt Ihr mirgewiß keine geringe Ehre; aber da Miß Mac Jvor ihre Entschei-dung offen und freiwillig ausgesprochen hat, da alle meine Auf-merksamkeiten in Edinburgh mit mehr als Kälte ausgenommenwurden, kann ich, um gegen sie und mich selbstgerecht zu sein, nichtzugeben, daß sie mit dieser Sache nochmals belästigt werde. Ickhätte Euch das schon vor einiger Zeit gesagt, aber Ihr sähet, aufwelchen Fuß wir Beide mit einander standen, und mußtet es dahervon selbst erkennen. Hätte ich das nicht geglaubt, hätte ich frühergesprochen; aber ich fühlte eine sehr natürliche Abneigung, einenGcgenstandzubcrühren, der unsBeiden gleich peinlich sein mußte."
,,O, sehr wohl, Mr. Waverley," sagte Fergus hochmüthig.„Die Sache ist zu Ende. Ich habe keine Veranlassung, meineSchwester irgend einem Manne aufzudringen."
„Noch habe ich Veranlassung, mich einer wiederholten Zu-rückweisung auszusetzcn," entgegnete Edward in demselben Tone.
„Ich werde indcß, sagte der Häuptling, ohne die Unterbre-chung zu beachten, „die Sache genauerforschen, um zu erfahren,was meine Schwester davon denkt; und dann werden wir sehen, obsie hier endet."
„Was die Erkundigungen betrifft, so werdet Ihr Euch natür-lich durch Euer eigenes Urthcil leiten lassen," sagte Waverley. „Ichbin überzeugt, daß Miß Mac Jvor ihre Meinung nicht ändernwird, träte dieser, mir unmöglich scheinende Fall aber dennoch