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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
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Sie ist Flora Mac Jvor, Sir," sagte Waverley mit Festig-keit,und das würde ein besserer Schutz sein, wäre ich der Unbe-ständigkeit gegen irgend ein Frauenzimmer fähig."

Die Stirn des Häuptlings war jetzt völlig umwölkt, aber Ed-ward fühlte sich zu aufgebracht über den unverständigen Ton, dener angenommen hatte, um den Sturm durch das kleinste Zugeständ-nis abzuwenden. Beide standen während dieses kurzen Gesprächesstill, und Fergus schien halb geneigt, noch etwas Heftigeres zu sa-gen, aber mit einer gewaltigen Anstrengung unterdrückte er dieLeidenschaft, und ging mürrisch weiter. Da sie bisher immer miteinander gegangen waren, und beinahe beständig Seite an Seite,verfolgte auch Waverlcy seinen Weg schweigend in derselben Rich-tung, fest entschlossen, dem Häuptlinge die Zeit zu lassen, die guteLaune wiederzugewinnen, die er so unvernünftig verläugnet hatte,und seinem Hochmuthe nicht um einen Zoll breit zu weichen.

Nachdem sic in dieser mürrischen Weise eine Weile gegangenwaren, eröffnete Fergus das Gespräch in verändertem Tone.Ichglaube, ich war heftig, mein lieber Edward, aber Ihr reiztet michdurch Euren Mangel an Weltkenntnis. Ihr habt irgend einePrüderie oder hochfliegende Aeußerung Flora's übel genommen,undjetztzürnt Ihr wie ein Kind mit dem Spielzeuge, nach dem Ihrerst schriet, und schlagt mich, Euren treuen Wärter, weil mein Armnicht bis nach Edinburgh reicht, cs Euch zu holen. Wenn ich lei-denschaftlich war, so bin ich doch überzeugt, daß der Verdruß, einenVerwandten, wie Ihr seid, zu verlieren, nachdem Hochland undNiederland von Eurer Verbindung gesprochen haben, und nochdazu, ohne zu wissen, warum oder weshalb, selbst kälteres Blut,als meines, hätte in Hitze bringen können. Ich werde nach Edin-burgh schreiben, und Alles in Ordnung bringen, das Heist, wennJhrwünscht, daßichesthue; und ich kann in der That nicht glau-