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1 (1851) Waverley
Entstehung
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Thräncn. Flora, der das Drama wohl bekannt war, befand sichunter den Erster«; Rosa, der eS ganz neu war, unter de» Letzter«. Sie hat auch mehr Gefühl," dachte Wavcrley.

Das Gespräch wendete sich nun aus die Handlung und auf dieCharaktere, und Fcrgus erklärte, der einzige, des Rennens alsein Mann von Welt und Geist wcrth, sei Mercutio.Ich konnte,"sagte er,nicht all seinem altmodischen Witze folgen, aber nachden Begriffen seiner Zeit muß er ein ganz herrlicher Kerl gewe-sen sein."

Und es ist eine Schande," sagte Fähnrich Maccombich, derseinem Herrn gewöhnlich überall hin folgte,daß der Tibbert oderTaggart, oder wie er heißt, ihn unter dem Arme des andern Edcl-manncs hindurch ersticht, während er den Kampf schlichtete."

Die Damen erklärten sich natürlich für Romeo, doch dieseMeinung ging nicht unangefochten durch. Die Herrin vom Hauseund mehrere andere Damen tadelten besonders die Leichtigkeit,mit welcher er seine Neigung von Rosalinde aufJulie überträgt.Flora schwieg, bis man sie wiederholt um ihre Meinung fragte;dann sagte sie, ihrer Meinung nach wäre die Schilderung nicht nurmit der Natur verträglich, sondern bewiese sogar die hohe Kunst desDichters.Romeo," sagte sic,wird wie ein junger Mann ge-schildert, welcher für zartere Leidenschaften besonders empfänglichist; seine Liebe fiel zuerst auf ein Mädchen, das sie nicht erwidernkonnte; das, erzählt er wiederholt:

Von LiebcSschwäche, kind'schem Joche, ungetrübt;"und dann wieder:

Die Liebe hatte sie verschworen."

Nun war cs unmöglich, daß Romeo's Liebe, wenn man ihn als einvernünftiges Wesen betrachtet, ohne Hoffnung fortbestehcn konnte;der Dichter hat deshalb mit großer Kunst den Augenblick ergriffen,der ihn zur Verzweiflung trieb, um ihm einen Gegenstand in den