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Das Gaelische, welches wahrscheinlich anderwärts keine Vcrtheidi-ger gefunden hätte, wurde hier tapfer durch sieben Hochlandsdamenvertreten, welche mit der ganzen Kraft ihrer Lungen sprachen, unddie Gesellschaft halb taub schrieen. Flora, welche bemerkte, daßdie Damen des Niederlands lächelten, führte einige Gründe dafüran, daß der Vergleich nicht so ganz abgeschmackt sei, als aber Rosaum ihre Meinung befragt wurde, sprach sie sich lebhaft für das Ita-lienische aus, das sie mit Waverlcy's Hülfe erlernt hatte. „Siehat ein gebildeteres Ohr, als Flora, wenn sie auch weniger musika-lisch ist," sagte Waverley bei sich selbst. „Ich glaube, Miß MacJvor wird nächstens Mac Murrough nan Fonn mit Ariost ver-gleichen."
Zuletzt machte cs sich noch so, daß die Gesellschaft darüber ent-scheiden mußte, ob Fergus auf der Flöte spielen, oder Waverleyaufgcfordert werden sollte, ein Stück von Shakesspeare vorzulesen.Die Wirthin vom Hause übernahm es gefällig, die Stimmen zu sam-meln, unter der Bedingung, daß derjenige der beiden Herren, dessenTalcnt für diesen Abend nicht in Anspruch genommen würde, den näch-sten damit erheitern sollte. Es trafsich zufällig, daß Rosa die entschei-dende Stimme hatte. Flora, welche es sich zur Regel gemacht zuhaben schien, nie etwas zu thun, was Waverley ermuthigen konnte,stimmte für Musik, vorausgesetzt, daß der Baron seine Violinenähme, um Fergus zu begleiten. — „Ich wünsche Euch viel Freudean Eurem Geschmack, Miß Mac Jvor," sagte Edward zusich selbst, während er sein Buch suchte. „Als wir in Glenna-quoich waren, hielt ich ihn für besser; aber sicher ist der Baron keinausgezeichneter Spieler, und Shakesspeare cs wohl werth, daßman ihn anhört."
Romeo und Julie wurden gewählt, und Edward las mit Ge-schmack, Gefühl und Geist einige Scencn daraus vor. Die ganzeGesellschaft zollte Beifall mit den Händen, und Viele durch ihre