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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
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Weg zu führen, der vollkommener ist, als Die, welche ihn ver-warf, und dabei geneigt, seine Liebe zu vergelten. Ich kann mirkaum eine Lage denken, die mehr dazu geeignet wäre, die Glutvon Romeo's Neigung für Julie zu zeigen, als daß er aus dem Zu-stande trüber Melancholie, in welchem er in der ersten Scene er-scheint, in die exaltirte Stimmung versetzt wird, in welcher erausruft:

- Komm' auch der Kummer noch sc hart,

Er wiegt nicht auf die Freude und das Glück,

Seh' ich sic auch mir einen Augenblick."

Ei, MißMac Jvor," sagte eine junge Dame von Rang,Ihr wollt uns doch nicht unseres Vorrechtes berauben? WolltIhr uns überreden, die Liebe könnte nicht ohne Hoffnung leben,oder der Liebhaber müßte unbeständig werden, wenn seine Damegrausam ist? O pfui! Ich hätte einen so wenig gefühlvollen Schlußnicht erwartet."

Ein Liebhaber, meine theure Lady Betty," sagte Flora,setzt, wie ich glaube, seine Bewerbungen unter sehr entmuthigcn-den Umständen fort. Die Neigung kann, dann und wann, sehrheftigen Stürmen der Strenge widerstehen, doch nicht einer langenPolarkälte unbedingter Gleichgültigkeit. Liebe kann von wunder-bar wenig Hoffnung leben, doch nicht ganz ohnebieselbe,"

Das ist grade wie mit Duncan Mac Girdle's Pferd," sagteEvan,mit der Lady Erlaubniß. Er wollte es allmählig darangewöhnen, ohne Futter zu leben, und eben als er es bis auf einenStrohhalm täglich herabgebracht hatte, krepirtc es."

Evan's Anspielung erweckte das Gelächter der Gesellschaft, unddas Gespräch nahm eine andere Richtung. Bald darauf brachendie Gäste auf, und während Edward nach Haus zurückkehrte, dachteer über das nach, was Flora gesagt hatte.Ich will meine Rosa-linde nicht mehr lieben," sagte er;sie hat mir dazu einen zu deut-