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1 (1851) Waverley
Entstehung
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meiden ließe, wenn ich den Titel annähme, zu dem ich ein so gutesRecht habe, und welcher natürlich die Schwierigkeit heben mußte.War sie nach ihres Vaters Tode noch aus ihrem eigenem RechteVicomtesse Bradwardine, um so besser, ich konnte nichts dagegenhaben."

Aber, Fergus," sagte Waverley,ich hatte keinen Gedan-ken daran, daß Ihr Neigung sür Miß Bradwardine fühltet, undüber ihren Vater spottet Ihr ja beständig."

Ich habe so viel Neigung für Miß Bradwardine, mein guterFreund, als ich für die zukünftige Herrin meiner Familie und dieMutter meiner Kinder für nöthig halte. Sie ist ein reizendes ver-ständiges Mädchen, und gewiß aus einer der ersten Riedcrland-familien; mit einigem Unterricht Flora's wird sie eine ganz gute Fi-gur spielen. Ihr Vater ist freilich ein Original, und ein recht alber-nes; aber er hat dem Sir Hew Halbert, dem theuren verstorbenenLaird von Balmawhapple und Andern so derbe Lehren gegeben, daßes Niemand wagt, über ihn zu lachen; seine Albernheit zählt dahernichts. Ich sage Euch, cs gab keinen irdischen Widerspruch, keinen.Ich hatte die Sache bei mir ganz abgemacht."

Aber habt Ihr auch den Baron um seine Einwilligung ge-fragt, oder Rosa?" fragte Waverley.

Zu was? Mit dem Baron sprechen, ehe ich meinen Titelangenommen, hätte nur einen vorzeitigen Streit über den Namens-wechsel herbeigeführt, während ich ihm als Graf von Glennaquoichnur den Vorschlag zu machen brauchte, seinen verwünschten Bärenund Stiefelknecht mit in mein Wappen, oder vielleicht als besonde-res zweites.Schild, kurz auf irgend eine Weise, aufzunehmen, diefür mein eigenes Wappen nicht schmachvoll wäre. Und was Rosabetrifft, so wüßte ich nicht, was sie für einen Einwand thun sollte,wenn ihr Vater einwilligt."

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