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1 (1851) Waverley
Entstehung
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nungen jedes Mädchens betrachtete, welches seine Begriffe ehrlichenGlückes auf den friedlichen Genuß häuslicher Gesellschaft und denAustausch gegenseitiger herzlicher Neigung stützte. Die wahreNeigung Waverley's auf der andern Seite schien ungeachtet seinerTräume von militärischen Lhaten und Ehren ausschließlich derHäuslichkeit zugewcndet zu sein. Er forderte und empfing keinenAntheil an den unruhigen Auftritten, die rings um ihn her vor-gingen, und wurde durch die Besprechung widerstreitender An-sprüche, Rechte und Interessen, die oft in seiner Gegenwart Stattfand, eher gelangweilt, als intercssirt. Dies Alles zeigte ihn alseinen Mann, ganz geeignet, ein Wesen glücklich zu machen, dessenNeigungen, wie die Rosa's, mit den seinigen üdereinstimmten.

Flora bemerkte diesen Punkt in Waverley's Charakter einesTages, als sie mit Miß Bradwardine beisammen saß.Sein Geistund sein gebildeter Geschmack", sagte Rosa,können durch solchekleinliche Zwistigkeiten nicht erregt werden. Was gilt cs ihm z. B.,ob der Häuptling der Macindallaghers, der nur 50 Mann in dasFeld stellte, Oberst oder Capitain sein soll, und wie kann man glau-ben, daß Mr. Waverley Theil an dem heftigen Streite zwischenDeinem Bruder und dem jungen Corrinaschian nehmen könnte, obder Ehrenposten dem ältesten eines jüngeren Clanes oder dem jün-ger« des ältesten gebührt?"

Meine theure Rosa, wäre er der Held, den Du in ihm sichst,so würde er an diesen Sachen Theil nehmen, in der That nicht alswichtig an und für sich selbst, sondern als Mittel der Bereinigungzwischen den glühenden Geistern, welche dieselben zum Gegenstandihres Zwistes machten. Du sahst, daß Waverley, als Corrinaschiandie Stimme leidenschaftlich erhob, und die Hand auf das Schwertlegte, aufsah, als erwachte er aus einem Traume, und mit großerRuhe fragte, was vorgefallen sei."