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„Gut, und nützte nicht das Gelächter, in welches Alle überseine Geistesabwesenheit ausbrachen, zur Beilegung des Streitesbesser, als irgend etwas vermochthätte?"
„Wahr, meine Liebe," antwortete Flora, „doch nicht sorühmlich für Waverley, als ob er die Streitenden durch Gründezur Vernunft gebracht hätte."
„Wolltest Du ihn zum allgemeinen Friedensrichter unter densämmtlichcn sprudclköpfigen Hochländern in der Armee machen?Ich bitte Dich um Verzeihung, Flora; Dein Bruder, weißt Du,ist dabei außer aller Frage; er hat mehr Verstand als die Hälftealler Uebrigen. Aber kannst Du glauben, daß die feurigen, heißen,wilden Gemüther, von deren Kämpfen wir so viel sehen und nochmehr hören, und die mich täglich bis zum Tode erschrecken, über-haupt mit Waverley zu vergleichen sind?"
„Ich vergleiche ihn nicht mit diesen ungebildeten Menschen,meine thcure Rosa. Ich beklage nur, daß er bei seinen Talentenund bei seinen Kenntnissen nicht den Platz in der Gesellschaft ein-nimmt, zu dem sie ihn so sehr befähigen, und daß er diese nicht ganzfür die edle Sache verwendet, der er sich gewidmet hat. Sind danicht Lochicl, und P. und M. und G., alles Männer von der höch-sten Erziehung, so wie von den ersten Talenten; weshalb suchter nicht, so thätig zu sein, wie diese? Ich glaube oft, daß seinEifer durch den stolzen, kaltblütigen Engländer erstarrt ist, mitdem er jetzt zusammenlebt."
„Oberst Talbot? Der ist in der That eine unangenehme Per-son. Er sieht aus, als wäre kein schottisches Frauenzimmer derMühe wcrth, ihm eine Lasse Theo zu reichen. Aber Waverley istso freundlich, so unterrichtet."
„Ja," sagte Flora lächelnd, „er kann dtn Mond bewundern,und eine Stanze von Tasso citiren."