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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
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ft» die größte, welche ein Mensch gegen einen andern haben kann,aber sie vermehrt meinen Eifer für Euch in nichts, auch kann erdurch die Kälte, mit der Ihr ihn aufnehmt, nicht vermindertwerden."

Eure Absichten mögen freundlich sein, Sir," sagte Waver-ley trocken,aber Eure Sprache ist rauh, oder wenigstens herrisch."

Als ich nach langer Abwesenheit nach England zurückkehrte,"fuhr Oberst Talbot fort,fand ich Euren Oheim, Mr. EverardWavcrley, unter der Aufsicht eines königlichen Gcrichtsdiencrs inFolge des Verdachtes, in den er durch Eure Aufführung gekommenwar. Er ist mein ältester Freund wie oft soll ich es wiederho-len mein bester Wohlthäter! Er opferte seine eigenen Aussichtenauf Glück dem meinigen; er sprach nie ein Wort, er hegte nie einenGedanken, welchen das Wohlwollen selbst nicht hätte sprechen undhegen können. Ich fand diesen Mann in Haft, ihm noch härtergemacht durch die Gewohnheit seines Lebens, durch die natürlicheWürde seiner Gefühle, und verzeiht mir, Mr. Waverlcydurch die Ursache, welche dieses Mißgeschick über ihn brachte. Ichkann Euch meine Gefühle bei dieser Gelegenheit nicht verhehlen;sie waren für Euch höchst ungünstig. Nachdem ich durch die Ver-bindungen meiner Familie, welche, wie Ihr vielleicht wißt, nichtunbedeutend sind, die Freilassung des Sir Everard erlangt hatte,ging ich nach Schottland. Ich sah den Oberst Gardincr, einenMann, dessen Schicksal allein hinreichend ist, diese Insurrektionfür immer verwünschenswcrth zu machen. Im Laufe der Unterhal-tung mit ihm fand ich, daß er durch spätere Umstände, durch einnochmaliges Verhör der in die Meuterei verwickelten Personen, unddurch seine Erinnerung an die frühere gute Meinung von EuremCharakter viel milder gegen Euch gestimmt war, und ich zweifeltenicht, daß noch Alles gut werden würde, wenn ich glücklich genugwäre, Euch zu entdecken. Doch diese unnatürliche Rebellion hat