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1 (1851) Waverley
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welche ihm die meiste Aussicht versprach, Genugthuung an seinenVerläumdcrn zu erhalten."

Ich würde vielmehr sagen, in der Lage, welche am bestendazu geeignet ist, die Gerüchte zu bestätigen, die sie in Umlauf setz-ten," sagte OberstTalbot;denn Ihr zeigtet grade das Benehmen,welches Euch zur Last gelegt wurde. Wisst Ihr, Mr. Waverley,in welche Unannehmlichkeiten und selbst Gefahren Eure gegenwär-tige Aufführung Eure nächsten Berwandten gebracht hat?"

Gefahr!"

Ja, Sir, Gefahr. Als ich England verließ, waren EuerOheim und Euer Vater gezwungen, Bürgschaft gegen eine An-klage des Hochverrathes zu stellen, von der sie nur durch die kräf-tigste Vermittlung frcigesprochen wurden. Ich kam nach Schott-land in der alleinigen Absicht, Euch aus dem Abgrunde zu retten,in den Ihr Euch gestürzt hattet; und noch kann ich die Folgen nichtabsehen, die es für Eure Familie haben wird, daß Ihr Euch demAufruhr offen anschlosset, da schon der bloße Verdacht für dieselbenso gefährlich war. Aufrichtig bedauere ich, daß ich nicht vor die-sem letzten und verhängnißvollcnJrthumc mitEuch zusammcntraf."

Ich weiß in der That nicht," sagte Waverley mit zurück-haltendem Tone,weshalb sich Oberst Talbot meinetwegen so vielMühe geben sollte."

Mr. Waverley," antwortete Talbot,ich bin jetzt nicht in derStimmung, ausJronie zu antworten, deshalb nehme ich Eure Wortein ihrem klaren Sinne. Ich bin Eurem Oheim für Wohlthaten ver-schuldet, größer als die, welche ein Schn von seinem Vater empfan-gen kann. Ich bekenne mich gegen ihn zu den Pflichten eines Soh-nes, und da ich weiß, daß ich seine Güte nicht besser vergelten kann,als indem ich Euch diene, so will ich Euch wo möglich dienen, mögtIhr es nun erlauben oder nicht. Die persönliche Verpflichtung, dieIhr mir heute auferlegtet, ist zwar nach den gewöhnlichen Begrif-

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