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und ich gestehe mit Stolz, daß ich meinen Rang und mein häus-liches Glück Ihrem großmüthigen und edelherzigcn Verwandten ver-danke. Großer Gott, daß ich seinen Neffen in einer solchen Klei-dung und in eine solche Sache verwickelt finden muß."
„Sir," sagte Fcrgus stolz, „Kleidung und Sache gehörenMännern von Geburt und Ehre an."
„Meine Lage verbietet mir, diese Behauptung zu bestreiten,"sagte Oberst Talbot, „sonst würde es nicht schwer sein, zu zeigen,daß weder Tapferkeit noch Stolz auf edle Abkunft eine schlechteSache vergolden können. Doch mit Mr. Waverley's Erlaubniß,und dcrEurige», Sir, wenn dies nöthig ist, möchle ich mit ihmeinige Worte über seine Familienangelegenheiten sprechen."
„Mr. Wavcrley ist sein eigener Herr. — Ihr werdet mir, wieich vermuthe, nach Pinkie folgen," sagte Fergus zu Edward, „wennIhr Euer Gespräch mit Eurem neuen Bekannten beendigt habt."—Mit diesen Worten warf der Häuptling von Glennaquoich seinenPlaid mit mehr Hochmuth als gewöhnlich um, und verließ dasGemach.
Die Vermittlung Waverley's verschaffte dem Obersten Talbotleicht die Freiheit, ihm in einen großen Garten zu folgen, der andas Haus stieß. Einige Schritte gingen sie schweigend neben ein-ander her. Oberst Talbot dachte allem Anscheine noch darüber nach,wie er das Gespräch eröffnen sollte; endlich sagte er zu Edward:
„Mr. Waverlcy, Ihr habt heute mein Leben gerettet, unddoch möchte ich bei Gott lieber, daß ich es verloren hätte, ehe ichEuch in der Uniform und mit der Eocarde dieser Menschen fand."
„Ich verzeihe Euren Vorwurf, Oberst Talbot; er ist wohlgemeint und Erziehung und Vorurthcil machen ihn Euch natürlich.Es ist aber nichts Außergewöhnliches dabei, einen Mann, dessenEhre öffentlich und ungerecht verletzt wurde, in der Lage zu finden,