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Furcht, es war nicht Ungestüm; cs war eine Mischung von Beiden,,ein neuer, tief kräftiger Impuls, der zuerst seinen Geist zitternmachte und ihn verwunderte, ihn dann fieberisch aufregte. DieKlänge rings um ihn her vereinten sich, seinen Enthusiasmus zusteigern; die Pfeifer spielten; die Clans stürmten vorwärts, jederin seiner eignen dunkeln Colonne. Als sie vorrückten, beschleunig-ten sie ihren Schritt, und das Geflüster der Leute schwoll zu einemwilden Schrei an.
In diesem Augenblicke zerrheilte die Sonne, die sich jetzt überden Horizont erhoben hatte, den Nebel. Die Dünste zogen sichgleich einem Vorhänge in die Höhe, und zeigten die beiden Armeenin ihrem Zusammentreffen. Die Linie der regulären Armee hattedie Fronte dem Angriffe der Hochländer grade gegenüber; sie fun-kelte in der Ausrüstung einer vollständigen Armee, und wurde vonder Cavallcrie und Artillerie flankirt. Aber der Anblick erweckte kei-nen Schrecken bei den Angreifenden.
„Vorwärts, SöhneJvor's," ries ihrHäuptling, „oder dieCamerons vergießen das erste Blut!"— Mit fürchterlichem Ge-schrei stürzten sie vorwärts.
Das Uebrige ist wohlbekannt. Die Cavallcrie, welche die vor-rückenden Hochländer in der Flanke angreifen sollte, wurde dabeivon einem unregelmäßigen Feuer begrüßt, und von einem schmach-vollen panischen Schrecken ergriffen, wankte sie, löste sich auf, undverließ fliehend das Feld. Die Artilleristen , von der Cavallcrieverlassen, flohen, nachdem sie ihre Geschütze abgefcuert hatten,ebenfalls, und die Hochländer, welche nach dem ersten Schüsse ihreGewehre fallen ließen, und ihre Schwerter zogen, stürmten mitfurchtbarem Muth auf die Infanterie ein.
In diesem Augenblicke der Verwirrung und des Schreckens be-merkte Wavcrlcy einen englischen Offizier, allem Anscheine nachvon hohem Range, der allein neben einem Feldgeschütze stand, wcl-