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ihnen denn gleichgültig, ob der Feind bereit sei, sie zu empfangen,oder nicht. Es beschleunigte nur ihre sehr einfachen Unordnungenzum Kampfe.
Das Hochlandheer, welches jetzt das östliche Ende der weilenEbene oder des Stoppelfeldes besetzte, war in zwei Linien ausge-stellt, welche sich von dem Sumpfe bis zu dem Meere erstreckten.Die erste war dazu bestimmt, den Feind anzugreifen, die zweite,als Reserve zu dienen. Die geringe Cavallerie, welche der Prinzin Person kommandirte, blieb zwischen den beiden Linien. DerAbenteurer hatte die Absicht ausgesprochen, stch an die Spitze derersten Linie zu stellen, aber dem widersprach seine ganze Umgebung;dennoch konnte er nur schwer von dem Plane abgebracht werden.
Beide Linien rückten jetzt vor, die erste auf den augenblickli-chen Kampf gefaßt. Die Clans, aus denen sic bestand, bildeten je-der eine Art von besonderem Phalanx, schmal in der Front, undzehn, zwölf, fünfzehn Glieder tief, je nach der Stärke des folgen-den. Die Bestbcwaffneten und Edelgcborenen— denn das wargleichbedeutend — standen in der Front jeder dieser unregelmäßigenAbtheilungen. Die weiter hinten Stehenden drängten vorwärts,und erhöhten dadurch sowohl die physische Gewalt, als die Gluthund das Vertrauen Derer, welche der Gefahr zuerst begegneten.
„Herab mit Eurem Plaid, Waverley," riefFergus, seineneigenen abwersend, „ehe die Sonne über dem Meere steht, wollenwir uns Seide für unfern Tartan gewinnen."
Die Clansleute warfen überall den Plaid ab, bereiteten ihreWaffen, und es entstand eine feierliche Pause von ungefähr dreiMinuten, während welcher die Mannschaft, die Mützen abneh-mend, den Blick zum Himmel erhob, und ein kurzes Gebet sprach;dann setzte sie die Mützen wieder auf, und bewegte sich, anfangs lang-sam, vorwärts. Waverley fühlte in diesem Augenblicke sein Herzzucken, als sollte es ihm die Brust zersprengen. Es war nicht
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