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hatte bald den Pfad durch de» Morast erreicht, und marschirte mitstaunenerregendcr Stille und großer Schnelligkeit. Der Nebel warnoch nicht gestiegen, so daß sie für einige Zeit den Vortheil des Ster-nenlichtes genossen. Dieser ging aber verloren, als die Sterne vordem anbrechenden Tage verschwanden, und die Spitze der Colonneversank in den Occan des Nebels, der seine weißen Wogen über dieganze Ebene wälzte, so wie über die See, von der dieselbe begränztwurde. Man hatte jetzt einige Schwierigkeiten zu überwinden, dievon der Dunkelheit, und einem schmalen, gebrochenen und sumpfi-gen Pfade unzertrennbar sind. Sie waren jedoch für Hochländer,wegen der Lebensweise derselben, minder lästig, als sie für andereTruppen gewesen wären, und so setzten sie ihren Marsch mit Schnel-ligkeit fort.
Als der Clan Jvor sich dem festen Grunde näherte, dem Zugeder Vorangehenden folgend, tönte durch den Nebel der Ruf einerSchildwache, obgleich man den Dragoner, der ihn that, nicht sehenkonnte: „Werda?"
„Still!" flüsterte Fergus. „Still! Antworte Keiner, solieb ihm sein Leben ist.— Vorwärts!" Und so setzten sie schnellund schweigend ihren Marsch fort.
Die Wedelte feuerte den Karabiner auf die Abtheilung ab, unddann ertönte augenblicklich der Hufschlag ihres Pferdes, als sie da-vongaloppirte. „lizlax i„ limine l-iti-at," sagte der Baron vonBradwardine, als er den Schuß hörte; „der Bursche machtAllarm!"
Der Clan Fergus hatte jetzt die feste Ebene erreicht, aufdernoch unlängst ein großes Kornfeld stand. Aber die Erndte war hcr-eingebracht, und die Fläche wurde von keinem Baume, keinemStrauche, unterbrochen. Der übrige Lheil der Armee folgte schnell,als er die Trommel der Feinde den Genrralmarsch schlagen hörte.Ueberfall lag indeß nicht mit in dem Plane der Schotten; so war es