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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
193
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Es wird heute Abend nichts gethan werden," sagte Ferguszu seinem Freunde Waverley,und ehe wir uns in unsere Plaidshüllen, laßt uns sehen, was der Baron hinter der Linie macht"

Als sic sich dem Posten desselben näherten, fanden sie den gu-ten alten Offizier, der seine Nachtpatrouillcn ausgeschickr, und seinePosten aufgestellt hatte, damit beschäftigt, dem übrigen Theileseiner Leute den Abendsegcn der bischöflichen Kirche vorzulescn.Seine Stimme war laut und kräftig, und obgleich die Brille aufseiner Nase und die Erscheinung des Saunders Saunderson, wel-cher, mit Hülfe der militärischen Tracht, das Amt eines Küsters ver-sah, etwas Komisches hatten, verliehen doch die Umstände der Ge-fahr, in der sie sich befanden, das militärische Aeußere der Zuhö-rer, die hinter denselben gezäumten und gesattelten Pferde, demganzen Gottesdienste etwas Feierliches und Imposantes.

Ich habe heute gebeichtet, che Ihr aufwachtet,flüsterteFergus Waverley zu,aber ich bin kein so strenger Katholik, umnicht in das Gebet dieses Mannes cinzustimmen."

Edward war dergleichen Meinung, und sie blieben bis derBaron den Gottesdienst beendet hatte.

Als er das Buch zuschlug, sagte er:Nun, Bursche, gehtmorgenmitschwcrenHänden und leichtem Gewissen dran!"Dannbegrüßte er herzlich Mac Ivor und Waverley, welcher ihn um seineMeinung bat.Ei, Ihr wißt wohl, daß Lacitus sagt,inre-bus bellicw maxime äominalur b'ortuoa," was unserem Spruchegleich kömmt: Glück übcrwicgt Alles. Aber glaubt mir, IhrHerren, der da ist kein Meister seines Handwerks. Er dämpft denGeist der armen Burschen, die er kommandirt, indem er sie auf derDefensive hält, welche schon an und für sich selbst Furcht oder Unter-geordnetheit vcrräth. Da werden sie unten den Waffen liegen,so ängstlich und so unbehaglich, wie eine Kröte beim Gewitter,während unsere Leute morgen frisch und munter zum Gefechte seinWaverley. tt. 1Z