sie den Ausgang des erwarteten Kampfes beobachten, und in nichtgroßer Entfernung sah man in der Bucht zwei Schiffe, welche dieenglische Flagge trugen, und deren Maste und Rhaaen mit wenigerängstlichen Zuschauern bedeckt waren.
Als diese furchtbare Pause eine kurze Zeit gewährt hatte, em-pfingen Fergus und ein anderer Häuptling den Befehl, mit ihrenElans gegen das Dorf Preston vorzurückcn, um die rechte Flankevon Copes Armee zu bedrohen und ihn zu einer Aenderung seinerPosition zu zwingen. Um diesen Befehl vollziehen zu können, be-setzte der Häuptling von Glcnnaquoich den Kirchhrf von Tranent,der eine gukeLagehatte, und, wieEvan Dhu bemerkte, ein paffenderOrt war: für Jeden, der das Unglück haben sollte, getödtct zuwerden, und sich nach einem christlichen Begräbniß sehnte. — DieseAbtheilung zu vertreiben, dctaschirte der englische General zweiGeschütze unter einer starken Cavallerie Eskorte. Sie kamen sonahe, daß Waverley die Fahne der Schwadron erkennen konnte, dieer früher kommandirt hatte, daß er die Trompeten und die Kessel-pauken das Signal zum Vorrücken geben hörte, dem er so oft ge-horcht hatte. Er konnte auch das wohlbekannte Kommandowortin englischer Sprache und die ebenfalls wohlbekannte Stimme desRegimentskommandeurs hören, für den er einst so viel Ehrfurchtgefühlt hatte. In diesem Augenblicke sah er umher, gewahrte diewilde Kleidung und das wilde Aussehen seiner Hochlandsverbündc-ten, hörte ihr Geflüster in einer ihm unverständlichen Sprache,blickte auf seinen eigenen Anzug, dem so unähnlich, den er von seinerKindheit an getragen, und wünschte aus dem zu erwachen, wasihm in diesem Augenblicke als ein Traum, als ein sonderbarer, un-natürlicher Traum erschien. „Guter Gott," flüsterte er, „binich denn ein Berräther gegen mein Vaterland, ein Abtrünnigermeiner Fahne, ein Feind gegen das Land meiner Geburt, wie derarme Sterbende sich ausdrücktc?"