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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
177
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müssen. Das unregelmäßige Erscheinen und Verschwinden diesereinzelnen Reitcrabtheilungen, so wie die Verwirrung, welche Dieverursachten, die einen Versuch machten, sich durch die Abteilun-gen der Hochländer zu drängen, erhöhten die malerische Wildheitder Scene durch das, was sie der militärischen Regelmäßigkeit der-selben nahmen. Während Waverley dieses merkwürdige Schauspielanstarrte, das durch die einzelnen Kanonenschüsse aus dem Schlosseauf die sich zurückziehenden Wachen noch eindrucksvoller gemachtwurde, erinnerte ihn Callum mit seiner gewöhnlichen Freiheit derRede daran, daß Vich Jan Vohr's Mannschaft beinahe an derSpitze der Colonne wäre, und daß sie nach diesen Kanonenschüssenfest auftrcten müßten. So ermahnt schrittWaverley raschvorwärts,warf aber noch oft einen Blick zurück auf die dunkle Masse der Krie-ger, die hinter ihm ausgestellt standen. Ein näherer Anblick ver-minderte den Eindruck, den die fernere Ansicht der Armee auf dasGemüth gemacht hatte. Die Führer jedes Clans waren alle wohl-bewaffnet mit Schwert, Schild und Büchse, denen Alle noch denDolch und Viele stählerne Pistolen hinzugcfügt hatten. Doch diesebestanden aus Edelleuten, d. h. Verwandten des Häuptlings, wieentfernt auch, und dies» auf dessen Schutz und Unterstützung einenunmittelbaren Anspruch hatten, und schönere und kühner aussehcndeMenschen hätte man aus keiner Armee der Christenheit auswählenkönnen, und die freien und unabhängigen Gewohnheiten, welcheJeder besaß, und welche doch Jeder so gut dem Befehle seinesHäuptlings unterzuordnen wußte, so wie die besondere Art derDiscipün in dem Hochlandskciege, machten sie gleich gefährlichdurch ihren individuellen Muth und Ungestüm, wie durch ihre in-nige Ucberzeugung von der Nothwendigkcit, mit Einigkeit zu han-deln, um ihrer materiellen Angriffsweise die vollste Gelegenheit desGelingens zu geben.

Wavcrlcn. II.

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