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Als sic die cngen und schmutzigen Borstädte im Rücken hatten,und in die freie Lust hinaustraten, fühlte Waverley neue Gesund-heit und neuen Geist, und wendete seine Gedanken mit Festigkeitauf die Ereignisse des vorhergehenden Abends, und mit Hoffnungund Entschlossenheit auf die des bevorstehenden Tages.
Als er eine kleine Höhe erstiegen hatte, welche St. Leonard'sHügel hieß, lag der Königspark, oder die Schlucht zwischen demBerge Arthur's Sitz und dem aufsteigcnden Boden, auf welchemder südliche Theil von Edinburgh jetzt erbaut ist, unter ihm, undgewährte ein eigenthümlichcs und lebendiges Schauspiel. Er warvon der Armee der Hochländer besetzt, die jetzt im Begriffe stand, ab-zumarschiren. Waverley hatte schon etwas der Art bei der großenJagd gesehen, der er mit Fergus beiwohnte, doch dies war nachweit größerem Maaßstabe und von ungleich höherem Interesse.Die Felsen, welche den Hintergrund der Scene bildeten, und derHimmel selbst, erdröhnte unter dem Klange der Sackpfeiscr, derenjeder mit dem eigenthümlichen Kriegsliede seinen Häuptling undseinen Clan rief. Die Bergbewohner, welche sich von ihrem Lagerunter dem Gewölbe des Himmels mit dem Gesumme und Gcwirreeiner unregelmäßigen Menge erhoben, gleich Bienen, die in ihrenStöcken beunruhigt wurden, schienen alle die Gewandtheit zu be-sitzen, welche zu kriegerischen Manövern erforderlich ist. IhreBewegungen sahen übereilt und verworren aus, aber der Erfolgwar Ordnung und Regelmäßigkeit, so daß ein General bas Resul-tat gelobt haben würde, hätte auch vielleicht ein strenger Kriegs-mann die Ausführungsweise lächerlich gemacht.
Die Art von Gewirrs, welches durch die hastigen Anordnun-gen der verschiedenen Clans unter ihren Bannern entstand, in dieMarschordnung zu kommen, war an und für sich ein heiteres, leben-diges Schauspiel. Sie hatten keine Zelte abzubrechen, da siesämmtlich und aus freier Wahl auf offenem Felde schliefen, obgleich