Zwanzigstes Kapitel.
Der Marsch.
Die widerstreitenden Leidenschaften und aufgeregten GefühleWaverley's ließen ihn einen zwar späten, aber gesunden Schlaffinden. Er träumte von Glennaquoich, und versetzte nach denHalle» Jan's nan Chaistel den festlichen Zug, welcher noch so kürz-lich die von Holyrood schmückte. Auch den Pibroch hörte er deutlich;und dieser wenigstens war keine Täuschung, denn der stolze Schrittdes ersten Pfeifers vom Elan Mac Jvor ließ sich auf dem Hofe vorderThüre seinesHäuptlings vernehmen, und — wie Mrs. Flockhartbemerkte, die augenscheinlich keine Freundin seiner Musik war —erweichte Steine und Kalk mit seinen schneidenden Tönen. Diesewurden deshalb auch bald zu mächtig für Waverley's Traum, mitdem sie zuerst harmonirten.
Der Klang von Callum's Holzschuhen, (denn Mac Jvor hatteWaverlcy wieder dessen Sorge übertragen) war die nächste Mah-nung zum Aufbruche. „Woll'n Eu'r Gnaden nicht auf? BichJan Bohr und der Prinz sind nach dem grünen Thal gegangen, dasman Königspark nennt, und Mancher steht schon auf sein'n eig'nen