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Andere antworteten, wendete sie ihr Auge beobachtend auf ihn,und schien seine Entgegnung zu bewachen. Das Entzücken, wel-ches sie an diesem Abend empfand, war seiner Natur nach vielleichtdas reinste und uneigennützigste, dessen der Mensch fähig ist, ob-gleich es nur vorübergehend und von mancher Sorge gefolgt war.
„Baron," sagte der Ritter, „ich möchte meine Geliebte derGesellschaft Ihres jungen Freundes nicht anvertrauen. Er ist inder That einer der bezauberndsten jungen Männer, die ich je gesehenhabe, wenn auch vielleicht etwas romantisch."
„Und bei meiner Ehre, Hoheit," entgegnete der Baron, „derBursche kann zuweilen so mürrisch sein, wie ein Sechziger, gleichmir. Hätten Ew. königliche Hoheit ihn gesehen, wie er träumendund sinnend durch die Gänge von Tully-Veolan hinschlich, Siewürden sich wundern, wo er so plötzlich all diese feinen Worte unddiese heitere Beredsamkeit her hat."
„Wahrlich," sagte Fergus Mac Jvor, „ich glaube, das istnur die Begeisterung des Tartans; denn obgleich Waverley jederzeitein junger Mann voll Verstand und Ehre ist, so habe ich ihn dochbisher oft als einen nachlässigen und unaufmerksamen Gesellschaftergefunden."
„Wir sind ihm dann um so mehr verpflichtet," sagte der Prinz,„daß er für diesen Abend Eigenschaften aufsparte, welche so ver-traute Freunde noch nicht beobachteten.— Doch kommen Sie, meineHerren, die Nacht rückt vor, und wir müssen morgen früh an unserGeschäft denken. Jeder führe seine Dame, und ehre eine kleineMahlzeit mit seiner Gesellschaft."
Er ging nach einer andern Reihe von Gemächern voran, undnahm den obersten Sitz mehrerer Tafeln mit einem Wese» der Wür-de und Leutseligkeit ein, das mit seiner edlen Geburt und seinen ho-hen Ansprüchen wohl übcreinstimmte. Kaum war so eine Stunde