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1 (1851) Waverley
Entstehung
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Ich danke Euch beiden, meine guten Jungens, aber ich willEuer Geld nicht schmälern. Der Amtmann Macwheeble hat fürdie nöthige Summe gesorgt."

Hier rückte der Amtmann aus seinem Stuhle hin und her, undes schien ihm sehr unbehaglich zu sein. Endlich, nach manchemeinleiterndcn Hm und vielen wortreichen Versicherungen seiner An-hänglichkeit an den Dienst Sr. Gnaden bei Tag und Nacht, imLeben und im Tode, rückte er damit heraus: duß die Bank ihrGeld in das Schloß geschafft hätte; daß der Silberschmidt Sand inGoldie ohne Zweifel zwar etwas thun würde, daß aber keine Zeitsei, die bedungene Faustpfändung zu besorgen, und wenn daher Sr.Gnaven Glcnnaquoich oder Mr. Waverley aushelfen könnten."

Laßt mich solchen Unsinn nicht mehr hören," sagte der Baronin einem Tone, der Macwheeble stumm machte,sondern thut,was wir vor Lisch verabredeten, wenn Ihr in meinem Dienst zubleiben wünscht."

Auf diesen bestimmten Befehl wagte der Amtmann keine Ent-gegnung, obgleich ihm zu Muthe war, als sollte er sein eigenesBlut in die Adern des Barons übertragen lassen. Nachdem er abernoch einige Zeit hin und her gerückt war, wendete er sich an Glen-naquoich, und sagte, wenn Sr. Gnaden mehr Geld vorrälhig hät-ten, als zu den Bedürfnissen des Feldzuges nöthig wäre, so könnteer es mit großem Vortheil und in sicherer Hand unterbringen.

Bei diesem Vorschläge lachte Fergus herzlich, und als er wie-der zu Athem gekommen war, antwortete er:Tausend Dank,Amtmann, aber Ihr müßt wissen, daß es bei uns Soldaten Brauchist, unsere Wirthin zu unserm Banquier zu machen. Hier, Mrs.Flockhart," sagte er, indem er fünf größere Stücke aus einer wohl-gefüllten Börse nahm, und diese dann mit dem übrigen Inhaltewieder in die Tasche ihrer Schürze steckte, das wird zu meinen Be-dürfnissen hinreichen, nehmt Ihr das Ucbrige; seid mein Banquier,