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1 (1851) Waverley
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fort,weil sie bei Eurem Abschiede nicht erschien, und-ich möchteden nicht gern durch die Forderung erneuern, Euch diesen Morgenzu empfangen. Dies Verlangen könnte leicht nicht nur erfolglossein, sondern auch Euer Zusammentreffen noch diesen Abend ver-hindern."

Während sie so mit einander sprachen, hörte Waverlcy aufdem Hofe vor dem Fenster eine wohlbekannte Stimme.Ich macheEuch darauf aufmerksam, mein würdiger Freund, daß das einegänzliche Vcrl.tzung der militärischen Disciplin ist, und wäret Ihrnicht ein tiro, so würde Eure Absicht strenge Vorwürfe verdienen.Denn ein Kriegsgefangener ist durchaus nicht mit Fesseln zu bela-sten, oder in ergMulo zu bringen, wie der Fall gewesen seinwürde, wäre dieser Edelmann in Balmawhapple in den Thurm ge-sperrt worden. Ich gebe in der That zu, daß ein solcher Gefange-ner der Sicherheit wegen in «aicere gebracht werden kann, d. h.in ein öffentliches Gefängniß."

Die brummende Stimme Balmawhapples ließ sich hören, wieim Unwillen Abschied nehmend, aber es war nichts deutlich zu ver-stehen, wie das WortLandstreicher." Er war verschwunden,ehe Waverley das Haus erreicht hatte, um den würdigen Baronvon Bradwardine zu begrüßen. Die Uniform, welche derselbejetzt trug, ein blauer Rock mit goldenen Litzen, scharlachrothe Westeund Beinkleider, und gewaltige Stieseln, schien seiner langen, gra-ben Gestalt eine neue und erhöhte Steifheit zu verleihen, und dasBewußtsein militärischen Kommandos hatte in demselben Gradedas selbstgenügsame seines Wesens und das Dogmatisirende seinerUnterhaltung gesteigert.

Er empfing Waverley mit seiner gewöhnlichen Freundlichkeit,und sprach sogleich den dringenden Wunsch aus, etwas Näheresüber die Umstände zu erfahren, unter denen Edward seine Anstel-lung in Gardiners Dragonern verloren hätte. Nicht etwa, sagte