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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
150
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er, daß er die geringste Bcsorgniß hegte, sein junger Freund möchteirgend etwas gethan haben, was eine solche Behandlung von Sei-ten der Regierung verdiente, sondern weil es recht und schicklich sei,daß der Baron von Bradwardine jede Verläumdung gegen den Er-ben des Hauses Waverley, den er in so mancher Beziehung als sei-nen eigenen Sohn betrachten könnte, zucückweisen dürfte.

Fergus Mac-Jvor, der jetzt zu ihnen trat, ging schnell überdie einzelnen Umstände von Waverley's Geschichte sort, und schloßmit der Schilderung des schmeichelhaften Empfanges, der ihm beidem jungen Ritter geworden. Der Baron hörte schweigend zu,und schüttelte zum Schluffe Waverley herzlich die Hand, indem erihm Glück dazu wünschte, in den Dienst seines rechtmäßigen Für-sten eingctreten zu sein.Denn," fuhr er sort,obgleich cs beiallen Nationen mit Recht für eine Schande gilt, saci amentum ,ni-lit-ire zu verletzen, mag er nun von jedem Krieger einzeln abgelegtsein, was die Römer per eonsui'stionei» nannten, oder von Einemim Namen der Ucbrigen, so hat doch auch Niemand daran gezwei-felt, daß der Eid durch die llimissio oder Entlastung eines Kriegersgehoben würde, dessen Stand, wäre es anders, eben so hart wäre,wie der der »iljieriptse glel,»«, oder Sclaven des Bodens. Das istdem ähnlich, was der gelehrte Sanchez in seinem Werke lle lluiesurnnllo sagt, welches Ihr ohne Zweifel über diesen Fall zu Rathcgezogen habt. Was die betrifft, die Euch verläumdeten, so be-theurc ich bei dem Himmel, daß sie die Strafe der aiem,>k>»m lexverwirkten, die auch l.ex Uiiemni» genannt wird, und auf welcheTullius in seiner Rede l» re,re>» verweiset. Ich sollte aber ge-meint haben, Mr, Waverley, ehe Ihr Euch dazu entschlösset, ir-gend einen bestimmten Dienst in der Armee des Prinzen anzuneh-men, hättet Ihr fragen sollen, was für einen Rang der alte Brad-wardine bekleidete, und ob er sich nicht besonders glücklich geschätzt