Waverley's unmittelbare Fragen nach einigen solchen Punktenantwortete er, daß er über dergleichen nicht frei sprechen dürfe.
Als die Mahlzeit beendet war, stand der Gouverneur auf, undindem er Edward eine glückliche Reise wünschte, sagte er, da erdurch seine Diener erfahren, daß Waverley's Bagage vorausge-schicktsei, hätte er sich die Freiheit genommen, ihn mit der frischenWäsche versorgen zu lassen, deren er bedürfen könne, bis er wiederim Besitz seiner eigenen sei. Damit verschwand er, und ein Dienermeldete Waverley den Augenblick darauf, daß sein Pferd bereit sei.
Er ging auf diesen Wink hinab auf den Hof, und fand hiereinen Trupp Reiter, die ein gesatteltes Pferd hielten; er bestieg es,und verließ Schloß Doune, begleitet von ungefähr zwanzig bewaff-neten Reitern. Diese hatten weniger das Ansehen von regelmäßi-gen Soldaten, als von Menschen, die plötzlich in einer dringenden,aber unerwarteten Sache zu den Waffen griffen. Ihre Uniform,blau und roth, eine gezierte Nachahmung der französischen Chas-seurs, war in mancher Beziehung unvollständig, und saß Denen,die sie trugen, sehr schlecht. Waverley's Auge, welches an denAnblickeines wohldisciplinirten Regimentes gewöhnt war, konnteleicht entdecken, daß die Bewegungen und Gewohnheiten seinerEskorte nicht die wohlabgerichteter Soldaten waren, und daß sieihre Pferde zwar geschickt genug zu regieren wußten, doch nicht wieCavalleristen, sondern mehr wie Jäger und Stallknechte. DiePferde waren nicht an. jene übereinstimmende Gangart gewöhnt,welche zu der Ausführung gleichzeitiger oder zusammengesetzterEvolutionen so nothwendig ist; auch schienen sic nicht zum Kriegs-gebrauch gezäumt zu sein. Die Reiter aber waren kräftige, kühn-ausschendc Bursche, und konnten einzeln als irreguläre Cavalleriefurchtbar sein. Der Führer dieser kleinen Abtheilung ritt ein vor-treffliches Jagdpscrd, und obgleich er eine Uniform trug, konntediese veränderte Kleidung Waverley nicht hindern, seinen al-