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1 (1851) Waverley
Entstehung
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gen zu leiten, richtete er die Lugen plötzlich auf seinen Manlclsack,welcher während seines Schlafes in sein Zimmer gebracht wordenwar. Das gchcimnißvolle Erscheinen Alice's in derLhalhütte sielihm dabei ein, und er wollte eben das Päckchen, das sie in seinerWäsche versteckt hatte, herausnchmen und durchsehen, als der Die-ner des Oberst Stuart wieder eintrat, und de» Mantelsack auf dieSchulter nahm.

Kann ich nicht die Wäsche wechseln, mein Freund?"

Euer Gnaden soll'n Alles von des Oberste» Sachen hab'n,aber das muß in dem Bagage-Karren bleiben."

Und mit diesen Worten trug er sehr gelassen den Mantelsackfort, ohne auf eine weitere Borstellung zu warten, und ließ unse-ren Helden in einem Zustande zurück, in welchem Täuschung undUnwille um die Oberhand rangen. Nach wenigen Minuten hörteer einen Karren von dem Hose rasseln, und zweifelte nicht daran,daß ihm jetzt, wenigstens für einige Zeit, wo nicht für immer,,derBesitz der einzigen Dokumente geraubt sei, welche aufdie geheim-nißvollen Ereignisse, die in der letzten Zeit sein Geschick lenkten,einiges Licht wcrsen zu können schienen. Unter so trüben Gedan-ken mußte er noch gegen fünf Stunden in der Einsamkeit zubringen.

Als diese Zeit verronnen war, ließ sich Pfcrdcgctrapp auf demHofe vernehmen; bald darauf trat Oberst Stuart ein, um seinenGast zu bitten, vor seiner Abreise noch wieder einige Erfrischungenzu sich zu nehmen. Das Anerbieten wurde angenommen, denn dasspäte Frühstück hatte unseren Helden keineswegs unfähig gemacht,dem Mittagscssen, welches jetzt aufgctragen wurde, alle Ehre anzu-thun. Die Unterhaltung seines Wirthes war die eines schlichtenLandedelmanncs, gemischt mit wenigen soldatenhastcn Ausdrückenund Gesinnungen. Er vermied sorgfältig jede Anspielung aufdiemilitärischen Unternehmungen oder die Politik der Zeit, und auf